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Heidegger in 60 Minuten

By Dr. Walther Ziegler

Summary

Topics Covered

  • Sorge strukturiert jedes Dasein
  • Uneigentlichkeit durch Manns-Verfall
  • Angst enthüllt Daseinsnichtigkeit
  • Technik-Gestell versklavt Wahrnehmung

Full Transcript

meine Damen und Herren ich begrüße Sie ganz herzlich zu unserer Vorlesung über Martin Heidegger

Heidegger hat ja die ganz große genuin philosophische Frage gestellt was ist der Sinn von sein was ist der Sinn des

Lebens und heiliger gehört zweifellos mit seiner Daseinsanalyse zu dem bedeutendsten Denkern des Abendlandes

1927 also in der Weimarer Republik hat er sein Hauptwerk Sein und Zeit publiziert und geschrieben und ich sag's

ihm ehrlich als ich als junger Student dieses Buch in die Hand bekam konnte ich es nicht mehr weglegen es hat mich hineingezogen wie in einem Strudel weil

heiliger beschreibt darin die tiefsten Strukturen unseres Lebens unseres eigenen da seins und er eine Struktur

nach der anderen und also sie alle hier im Saal und ich und auch alle draußen alle Menschen wenn heiliger Recht hat haben

gemeinsame strukturelle Wesensmerkmale die unsere ganze Welt Wahrnehmung unser Verhalten unser Denken und Fühlen ausmachen

und heiliger nennt diese den Menschen zukommenden grundlegenden Strukturen diese gemeinsamen Wesensmerkmale die unser Leben bestimmen Existenzialien ich habe sie Ihnen hier

mal schon mal ein bisschen aufgelistet damit es nicht so abstrakt bleibt nehme ich ein existenzial schon mal ein bisschen vorweg die Sorge der Sorge

Charakter des Daseins wäre eine solche Struktur die wir alle haben und die wir auch nicht ablegen können denn jeder Mensch hat diese zutiefst zugrunde

liegende Struktur dass er sich um sein Leben sorgen muss dass er sein Leben irgendwie bewältigen muss sich in der Welt zurechtfinden und dem Leben eine

Richtung geben muss das macht er durch große und kleine Entscheidungen und das sieht bei jedem von uns natürlich ganz anders aus der eine ergreift den Beruf der andere den

anderen der eine heiratet der andere nicht aber dass sie jeder um sein eigenes Leben kümmern muss das ist eine Struktur die wir nicht

hintergehen können und jetzt sagt er was interessantes bei der Gelegenheit auch diese vielen kleinen großen Entscheidungen die wir im Leben treffen um dem Leben eine Richtung zu geben

können auch falsch sein und wir können in einem uneigentlichen Modus des daseinsleben der uns eigentlich gar nicht entspricht es gibt Eigentlichkeit

und uneigenlichkeit als Möglichkeiten unseres Daseins und wir laufen schnell Gefahr durch das Mann durch die Gesellschaft durch die gesamten

Einflüsse in diesen Modus des anonymen zu kommen und dann ein Leben zu führen was vielleicht gar nicht unsere Bestimmungen durch die große Frage die sich für Sie und für mich für uns alle

stellt ist natürlich jetzt wie finde ich meine Bestimmung wie finde ich meine Eigentlichkeit bin ich in der Eigentlichkeit das werden sie heute erfahren gut

also heiliger ist ja zusammen mit sandre der Urvater der Existenz Philosophie er selber aber sagt nein er wäre keine

existenzphilosoph er wäre fundamental ontologe dieses Werk ist fundamental Ontologie was meint er jetzt damit wieder [Musik]

Ontologie ist die Lehre vom sein und man kann es am einfachsten erklären vielleicht mit Biologie BIOS lockers also lockers heißt die Logik die Lehre die Lehre vom Leben oder Soziologie wer

die Lehre von der Gesellschaft oder Zoologie die Lehre von der Tierwelt und so weiter das sind alles einzelanthologien Geologie GEOS lockers

die Lehre von der Erde einzel-ontologie die alle versuchen Sinn erklärend einen Teilbereich des Seins transparent zu machen zu erklären

Gesetzmäßigkeit zu finden und zu verstehen und der heiliger sagt jetzt aber alle diese einzelanthologien setzen etwas fundamentales voraus etwas fundamentales

was überhaupt noch nicht erfragt worden ist nämlich die Bedingung der Möglichkeit dass sie überhaupt Seins verstehn nicht was diese Teilbereiche für einen

Sinn haben sondern er fragt nach dem Sinn von sein überhaupt nach dem Sinn des Lebens da habe ich gleich mein erstes Zitat und so gilt es ständig

Frage nach dem Sinn von sein zu stellen um aber diese Frage nach dem Sinn des Lebens zu bearbeiten und zu beantworten müssen wir so heiliger zuallererst mal

schauen wer ist denn der Fragesteller wer stellt denn so eine Frage und das ist nur der Mensch und in diesem ist sagen des Menschen wir sagen ja ständig

Sätze mit ist also das Wetter ist schön das ist eine wunderschöne Welt oder der Kapitalismus ist ungerecht und muss revolutionär bekämpft werden das sind

der äußert sich ja schon ein Seins Verständnis in diesen einzelnen istsätzen ist schon immer ein kleines Seinsverständnis drin und darum sagt er müssen wir erstmal den Menschen

erforschen als denjenigen der die Frage stellt deswegen kann er sagen Ausarbeitung der Seinsfrage besagt demnach durchsichtig machen eine

Seienden des Fragenden in seinem sein also Ausarbeitung der Frage Namen sind des Lebens bedeutet durchsichtig machen das Fragenden also des Menschen in

seinem sein weil wir sind die die Fragen ein Stein fragt nicht und setzt es dann fort und sagt diese

Seiende dass wir je selbst sind und das unter anderem die Seins Möglichkeit des Fragen hat fassen wir terminologisch als da sein also diese Feinde dass wir

Menschen je selbst sind nennt er da sein ja weil nur der Mensch hat die Möglichkeit als Fragesteller in der Welt zu und er nennt es jetzt mal da sein das

ist eine reine terminologische Definition und dann kommt seinen Satz ein zentraler schöner Satz von Heidegger dass da sein ist Seiendes dem es in

seinem sein um dieses selbst geht jetzt sie lachen da sind wir schon richtig in Heidegger Sprache drin die so oft kritisiert wurde

beispielsweise sagte der ganze heiliger das wäre ein einziger Jargon der Eigentlichkeit also ein Sharon aber es stimmt nicht ganz heilige hat wie übrigens auch jede den ich ja auch sehr

schätze wie Sie wissen eine eigene Sprache gebraucht um das was er sagen wollte zu sagen und dieser Satz ist im Grunde ja auch ganz verständlich

dass da sein wissen wir ja schon das da sein ist das Seiende was fragen kann also der Mensch ist ein seindes in seinem sein um diese selbst geht ich übersetze es jetzt mal

ganz positive das ist nämlich ein ganz einfach Ersatz vielleicht mache ich übersetze ich jetzt auch zu leicht heiliger Spezialisten hören mal bitte

kurz weg der Mensch ist ein Lebewesen dem es in seinem Leben um dieses Leben geht verstehen sie und schon wird verständlich der Mensch ist der

Lebewesen dem es in seinem Leben genau darum geht um sein eigenes Leben dem Stein geht's nicht um sein eigenes Leben denke ich mal ja also aber die Menschen eben schon

und wenn wir jetzt den Menschen erforschen und das macht er jetzt dann brauchen wir eine neue Methode nämlich die Phänomenologie es hat davon seinem lehrvater husal weil die klassischen

naturwissenschaftliche Methode funktioniert überhaupt nicht weil da wird eine Versuchsanordnung gemacht und ein Fragekatalog aufgestellt und der wird dann über das Objekt drüber

gestülpt und dann kriegen wir natürlich auch nur die Antworten die in der Frage schon drin stecken was anderes wird ja gar nicht erfragt und um aber den

Menschen als ein Sinn und Seins verstehendes Wesen zu erforschen brauchen wir eine andere Methode die Phänomenologie und die beschreibt er das

was ich zeigt so wie es sich von ihm selbst her zeigt von ihm selbst her sehen lassen also er sagt wir müssen die Phänomene Anwesen lassen wie sie sich

von sich selbst sehr zeigen und dürfen nicht gleich unser Raster drüberlegen ich kann das ist leider nicht mehr weiter ausführen die Phänomenologie aber

er hat tatsächlich mit dieser neuen Methode erstaunliche Ergebnisse erzielt ein erstes will ich Ihnen gleich

vorstellen es ist zugleich ein erstes existenzial nämlich das in der Welt sein weil wenn wir phänomenologisch den Menschen mal

anschauen ist es nicht so dass wir erst Subjekt sind und dann auf die Welt schauen da ist draußen die Welt hier sind wir und dann kommt die Welt irgendwann in uns rein weil wir die Welt

erkennen so ist es nicht sagt der heilige phänomenologisch ist es gleichzeitig sobald wir die Augen aufmachen sind wir in der Welt das sind wir wenn wir aufmachen im Zimmer im Raum

wir riechen das sind wir gleichzeitig damit der Welt es ist nicht so dass wir erst Subjekt sind und dann auf die Welt zugehen diese klassische Subjekt Objekt

Trennung die z.B die Karte und die Manuel kann noch machen die gibt's phänomenologisch gesehen gar nicht sie wissen ja wer kann da ist das Subjekt der Mensch und der legt seine 12

Kategorien und die apriorischen Anschauungsformen Raum und Zeit über das Objekt und kommt dann zu einer Erkenntnis und heilige gesagt nein es ist gleichzeitig wir sind ein in der

Welt sein und nicht nur das er wirft Kant und anderen auch vor dass sie etwas Grundlegendes vergessen haben wie der

Mensch auf die Welt zugeht wir sind nämlich auch und das wäre das nächste existential immer in irgendeiner Befindlichkeit wir sind je schon immer in einer Stimmung und es ist nicht so

unbedeutend jetzt kann man sagen ja die Stimmung ist ja für die Erkenntnis völlig wurscht aber es ist nicht so heiliger sagt im sich richten auf und

erfassen geht das da sein nicht etwas erst aus seiner innensperre hinaus in die ist zunächst verkapselt ist sondern es ist in seiner primären Seinsart nach

immer schon draußen bei einem begegnenden Seienden in der je schon entdeckten Welt und die die wir sind also im Sicht richten auf je

schon immer in der Welt das bezieht sich jetzt noch auf das in auf das in der Welt sein und die Befindlichkeit ist dass wir europäisch schon immer in der Welt sind und zwar in einer ganz bestimmten

Stimmung die Stimmung prägt auch unsere Erkenntnisse er sagt das Stimmungen verdorben werden und umschlagen können

sagt nur dass das da sein je schon immer gestimmt ist also man sagt ja der geht mit einer rosaroten Brille durch die Welt und sieht alles wunderbar ein

schönsten leuchtenden Farben oder man sagt er sieht alles grau in grau weil er immer gedrückten Stimmung ist also und es kann auch sein man ist in einer wunderbaren Stimmung und auf einmal

schlägt es um in den gedrückte Stimmung bei Kindern ganz oft aber es ist nie so dass wir keine Stimmung haben also Stimmungen sind immer da oder

Befindlichkeit sie können hier jetzt schnell mal die Probe auf Exempel machen ich werde jetzt in 5 Sekunden geben versuchen Sie mal nicht in Stimmung zu sein und keinerlei Befindlichkeit zu

haben und schwierig oder die meisten werden jetzt wahrscheinlich gedacht haben was will der Referent davon mir komische Frage und selbst wenn sie aber auch wenn

Sie das denken wenn sie ihn so geht ja komische Situation wie komme ich jetzt aus der Befindlichkeit dann haben sie auch wieder eine Stimmung verstehen sie und denken ja der komische Referent also man ist immer in irgendeiner Stimmung

selbst wenn Sie versuchen zu meditieren ist das nicht Stimmung sie kommen nie ganz raus deswegen ist das das zweite existential warum ist die Stimmung oder die Befindlichkeit überhaupt bedeutsam

weil sie unsere Wahrnehmung beeinflusst das zeige ich Ihnen hier ganz einfach das ist derselbe Baum der Holzfäller nimmt den Baum war und der Vater mit dem

Kind und der Hund auch nimmt den Baum war aber der Baum wird aufgrund der unterschiedlichen Stimmung fällig unterschiedlich wahrgenommen also der Vater zeigt diese herrlichen Blüten vom

Apfelbaum der Tochter und ist in der wunderbaren schönen Sommerstimmung blauer Himmel und der Holzfäller muss den Baum fällen weil

die Straße verbreitert wird und sieht es halt als Arbeit und schaut auch ganz besorgt also sie sehen dass derselbe Baum aber der wird ganz anders auf die jetzt stellen Sie sich mal noch ein

Liebespaar vor was unterm Baum liegt und hoch schaut wie langsam die Äste im Himmel wogen die nehmen den Baum noch mal anders war also die Stimmung

führt auch zu einer unterschiedlichen Wahrnehmung und was wir hier an dem Bildchen auch gleich noch sehen der Holzfäller schaut jetzt ein bisschen

besorgt aber auch der Vater ist besorgt also die sorgestruktur des da seins die ich vorher schon angedeutet habe diese sorgestruktur

ist ein existenzial natürlich weil der Holzfäller sorgt sich jetzt vielleicht konkret darum dass er denkt ja eigentlich ein schöner Baum blöde Straße muss ich den Fällen oder er sorgt

sich wenn er noch mit der Axt arbeitet und weiß bald werden die mit den Motorsägen ihn vielleicht den Job kosten vielleicht sorgt er sich auch um was ganz anderes aber die Sorge an sich

haben wir immer die Sorge Struktur und der Vater sorgt sich und will vielleicht dass das Kind Umgang mit der Natur findet und die Natur zu schätzen weiß

und hat gesagt jetzt im gerichteten sorgenden aus sein auf etwas ist das worauf der Sorge die jeweilige Welt klar

also jeder sorgt sich auch um etwas anderes also und wir sind in unserer Sorge immer schon auf etwas aus also auf eine gute

Schulbildung auf eine gute Ausbildung wir sorgen uns um die Zukunft wir sorgen uns beispielsweise um ja wir überlegen

wollen was wollen wir studieren oder wollen wir eine Ausbildung eine Lehre machen und so weiter und die Sorge ist ja allgegenwärtig also beispielsweise

auch man spricht ja sogar von Altersvorsorge man spricht auch von Gesundheit Vorsorge und heilige meint aber mit dem

Sorge Charakter des da sein soll existential keine einzelne konkrete Sorge auch nicht die Summe aller Sorgen sondern

die grundlegende Struktur dass wir uns Sorgen machen müssen sie kennen ja dieses halogenmäßige Lied guten Morgen liebe Sorgen seid ihr auch schon wieder da

das meint er jetzt nicht die einzelnen sorgen auch nicht ich summe der Song sondern die Struktur dass wir nicht anders können also uns auf die Zukunft

hin zu entwerfen und da sagte diesen schönen Satz dass da sein ist ihm selbst in seinem Sein immer schon vorweg warum

sind wir Menschen uns in unserer Gegenwart immer schon vorweg weil wir an die Zukunft denken uns auf die Zukunft

hin entwerfen es ist und es ist sogar ein existenzial dass wir uns entwerfen können und müssen wir müssen uns entwerfen und können

und das da haben wir keine Wahl also ein junger Mensch ist wahrscheinlich noch mehr im Modus des Entwurfs weil der sich

eben viele Gedanken muss wo er hin will oder auf Französisch lernt oder Englisch oder dies und das aber auch im höheren Alter im höheren Alter müssen wir auch

ständig unserem Dasein Richtung geben kleine und große Entscheidungen treffen und deswegen sagt er dass da sein ist

solange es ist entwerfend aber wir kommen also nicht raus solange wir sind sind wir entwerfend interessant ich jetzt aber dass er auch sagt wir können

nicht in der Gegenwart aufgehen das geht nicht also die ganzen glücksradgeber Bücher wo dann steht lebe im Augenblick carpe diem Versuche im Augenblick

aufzugehen das ist nur sporadisch wenn überhaupt möglich weil letztendlich diese Struktur ist und hintergehbar dass wir entwerfen sind auf dem Grunde der Seinsart die durch

das existenzial damals wieder durch das existential des Entwurfs konstituiert wird ist das Dasein ständig mehr als es tatsächlich ist ja wie meint er das

warum ist unser Dasein ständig mehr als es tatsächlich ist ich hatte einen Freund der hat habe ich immer noch gehabt

Medizin studiert und diese Medizinstudenten die sind nicht nur Medizinstudenten denen ihr da sein ist bereits mehr als im Augenblick sind die sehen sich schon als künftige Ärzte und

sie machen auch alle Krankheiten schon durch der hat immer wenn er neue Krankheit gelernt hat immer sie in sich rein gefühlt und dachte ja das habe ich wahrscheinlich ja weil er die Symptome alle kennengelernt hat und die sind mehr

als sie sind das bessere Beispiel ist aber glaube ich der trainierende Sportler ein Sportler der für die Olympiade trainiert der ist nicht nur

ein trainierender weil der sieht der entwirft das immer wieder beim Entwurf der entwirft sich auf die Zukunft hin schon als Sieger muss er auch sonst könnte er gar nicht die Energie

aufbringen täglich an sein Limit zu gehen und darüber hinaus das kann man nur weil er sich schon auf dem Siegertreppchen sieht weil er den Ehrgeiz hat unbedingt Olympia Sieger zu

werden der ist schon ein Siegertyp bevor er gewonnen hat also wird das da sein ist ständig mehr als es im Augenblick gerade ist weil wir uns auf die Zukunft

hin entwerfen und jetzt kommt äh eine ein interessantes eine Wende wie der Wende eigentlich nicht aber jetzt denkt

er die Sache zu Ende er sagt ja das da sein ist solange es ist entwerfend und da wirft bereits etwas sein Schatten voraus nämlich der Tod und er sagt als

geworfenes in der Welt sein ist das da sein je schon seinem Tode über antwortet seiend zu seinem Tode stirbt des

faktisch und zwar ständig warum ist das Dasein je schon seinem Tode über antwortet das

eigentlich klar es da sein stirbt faktisch ist auch klar in dem Moment wo wir als geworfenes da sein er spricht übrigens vom geworfenen

Entwurf weil wir haben in unserem Leben den entwurfscharakter dass wir uns auf die Zukunft in entwerfen aber wir werden vor der Geburt ja nicht gefragt ob wir jetzt als Stein als Tisch zur Welt

kommen wollen oder als Pflanze oder als Mensch sondern wir kommen zur Welt als entwerfender und werden in die Welt hinein geworfen darum sind wir geworfene

Entwurf aber gleichzeitig mit dem in die Welt hinein geworfen werden werden wir auch in den Tod hineingeworfen weil jeder von uns stirbt bisher haben die

Wissenschaftler noch nicht erfunden was in irgendeiner Weise die Zellen ewig erneuert und jung hält wir sterben faktisch das meint heilige damit

wenn er sagt dass da sein stirbt faktisch aber warum sterben wir ständig warum sterben wir ständig

wir sterben ständig weil das sein zum Tode also er sagt da sein ist ein sein zum Tode weil wir uns dem Tod natürlich ständig nähern jeden Tag oder jeden Abend es ist ja schon wieder abends

jeden Abend sind wir um einen Tag ärmer auch heute Abend wieder also wir gehen auf diesen Zeitpunkt zu das ist jetzt eigentlich alles noch recht banal

jetzt kommt aber wie gehen wir damit um und hier wird es jetzt schwieriger wie gehen wir mit damit um dass unser Dasein ein sein zum Tode ist er sagt erstmal

ganz trocken das Ende des in der Welt Seins ist der Tod und wie können wir mit diesem Faktum umgehen und da sagt der

heiliger dass wir in der Regel sehr stark in das existential des mit Seins eingebunden sind und die Gefahr besteht

dass wir in den Modus des anonymen Mann verfallen das heißt man tut nur noch das was alle tun was man eben so macht wir glauben zwar wir entscheiden und

entwerfen unser Leben in Wirklichkeit aber erfüllen wir nur ein paar Anforderungen und machen bequemerweise das was man halt so macht und die Idealbilder also bei heiliger gab es ja

noch kein Social Media und nichts aber egal wir auch schon Werbung Gesellschaft und die Idealbilder die es in der Gesellschaft gibt die sind nirgendwo

wirklich festgeschrieben ja aber sie existieren in den sozialen Medien in der Werbung im Fernsehen im Kino in der Gesellschaft die kriegen wir auch mit durch Eltern durch Schule durch

bierkrugs und es liegt nahe für uns dass wir ein so verhalten und unser Leben die Richtung geben wie man dem Leben ebenso die

Richtung gibt das ist die Gefahr in das anonyme Mann zu verfallen im mit seinen sind wir alle ja weil das Urteil der anderen für uns immer wichtig ist da kommen wir nicht raus aber des mann das

ist eine Modalität und er sagt jetzt geht es um den Umgang mit dem Tod da sagt der Mann sagt der Tod kommt gewiss aber vorläufig noch nicht mit diesem aber spricht das Mann dem Tod die

Gewissheit ab dieser wird hinausgeschoben auf ein später einmal und zwar unter Berufung auf das sogenannte allgemeine Ermessen also dass

wir faktisch sterben da sagt jeder ja ja das stimmt aber wir schieben sich hinaus wir verdrängendes Kinder für Kinder ist eh kein Problem Jugendliche verdrängt

aber auch im höheren Alter verdrängt was und nach allgemeinem Ermessen Mann sagt man wird ja ähm eigentlich so und so alt geht es darum ist es noch lange hin ich habe es mal nachgeschaut nach

allgemeinen Ermessen beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung gemäß der aktuellen Sterbetafel so heißt es das machen die Statistiker für

neugeborene Mädchen aktuell 83,4 Jahre und für Jungen 78,6 Jahre und es bedeutet man hat ja noch viel Zeit und

natürlich auch diejenigen die schon älter sind haben bestimmten Alter wird man sogar noch älter aber egal jedenfalls wir sagen uns halt wir sind ja noch lustig ja wir sind ja noch

lustig man will sich natürlich damit nicht das anders setzen ja ich ich auch nicht klar und der heilige sagt jetzt dass man ja

dieses Mann man hat ja noch Zeit das allgemeine Ermessen sagt ich habe noch viel Zeit dieses Mann lässt den Mut zur Angst vor dem Tod nicht aufkommen

und das ist schlecht Heidegger empfiehlt mein das heißt Schlechtes ist eine Möglichkeit natürlich damit umzugehen aber er empfiehlt uns genau das

Gegenteil er sagt wir müssen aktiv auf unseren Tod vorlaufen vorlaufen ich habe es in mitgebracht das vorlaufen enthüllt dem Dasein die Verlorenheit in das man

selbst und bringt es für die Möglichkeit ist selbst zu sein also im vorlaufen auf unseren Tod wenn wir uns den wirklich mal vor Augen führen und sagen okay wie

lange habe ich eigentlich noch haben wir dann die Möglichkeit wenn wir wieder zurückkehren uns anders zu entwerfen und tatsächlich gibt es

Menschen die entwerfen sich zu groß die haben ein wahnsinns Projekt und am Lebensende oder schon im Alter haben Sie das Gefühl ich habe nichts erreicht ich

bin gescheitert und umgekehrt kann man sich aber auch zu klein entwerfen und dann das Gefühl haben ich habe mein ganzes Leben verteilt und verplempert

indem wir uns auf den Tod hin entwerfen bekommen wir schon mal mehr Substanz in unser Leben aber es wird noch radikaler das ist eigentlich ein Leben Aspekt ja

er führt jetzt das Mann weiter aus er sagt wir genießen und vergnügen uns wie man genießt wir lesen sehen und Urteilen

über Literatur und Kunst wie man sieht und urteilt wir ziehen uns aber auch vom großen Haufen zurück wie man sich zurückzieht wir finden empörend was man

im hören und diese Lebensweise ist eben sehr bequem aber er sagt da ist die Gefahr

groß dass wir ein uneigentlichen Modus unseres Daseins leben und nicht unsere Bestimmung und unsere Eigentlichkeit weil wir uns zu sehr von den

gesellschaftlichen imperativen steuern lassen und wenn wir uns dann fragt sagen wir zwar nee nee das bin ich und heilige hat auch in dem Sein und Zeit auch diesen Daten mit diesen wunderbaren Satz

drin dass wir das da seins sagt oft am lautesten ich bin es wenn es gar nicht ist selbst ist also die Gefahr besteht

und er sagt dieses wahllose mitgenommen werden von niemand von niemand sagt er deshalb weil mein orientiert sich an allem und niemanden ist ja auch im Volksmund so ein Spruch ja alles und

nichts mehr orientiert sich an allem und dann niemanden deswegen kann er sagen dieses mitgenommen werden von niemand wo durch sich das da sein in die Uneigentlichkeit verstrickt kann nur der

Gestalt rückgängig gemacht werden dass ich das da sein eigens aus der Verlorenheit in das mann zurückholt zu

ihm selbst also das da sein muss sich eigens zurückholen aus der Verlorenheit in das Mann zu ihm selbst aber wie soll das

gehen und er selbst sagt es ist tatsächlich schwierig wenn man sein ganzes Leben oder über längere Zeit er sagt übrigens wir alle haben Phasen des

Lebens wo wir uns nur vom Mann steuern lassen also das trifft uns alle und es ist natürlich schwierig sich da überhaupt wieder rauszuholen wenn man diese Bequemlichkeit lange genossen hat

und in diesem Trott war und er sagt dann auch in der Regel Bedarfes einer existenziellen Krise oft beispielsweise eines Burnouts der ganz einfach

rausschmeißt aus dem Bezügen und uns vereinzelt und zwar in einer ganz besonderen Stimmung in der Stimmung der Angst die Angst ist kein existenzial

obwohl sie hier steht die Angst ergibt sich direkt aus dem Sorge Charakter des Daseins und ist eine ganz wichtige Grundstimmung in unserem Leben weil

alleine in der Angst liegt die Möglichkeit eines ausgezeichneten erschließen weil sie vereinzelt und das stimmt schon also die Angst

vereinzelt wenn sie im Zustand der Angst sind dann sinkt das ganze Mann ab da ist uninteressant wie der FC Bayern spielt was im Fernsehen kommt was die anderen

sagen das sind sie brutal mit sich allein also in einem Zustand der Angst und er sagt also die Angst ist ein die Menschen unmittelbar

zukommende Lebensumstand und er unterscheidet jetzt erstmal also er erklärt dann was er mit Angst meint das macht der generell oft dass er erstmal sagt was er nicht unter

Angst versteht und dann sagt er Wasser unter Angst versteht also er unterscheidet hier erstmal die Furcht und die Angst und er definiert für uns ist es ziemlich dasselbe aber er

definiert die Furcht so dass die Furcht immer einen Gegenstand hat also wir fürchten uns sagen wir mal wenn uns eine Dogge anknurrt dann fürchten wir uns das ein Hund uns beißt das ist ein direktes

Objekt oder wir fürchten uns hm vor der Diagnose des Arztes dass wir positiv sind und irgendeine Krankheit haben oder

wir fürchten uns meinetwegen auch von der Klima Erwärmung das ist doch relativ konkret wovor wir uns fürchten die Angst sagt er ist als Stimmung als Grund

Befindlichkeit etwas was seltsam gegenstandslos ist wenn man das phänomenologisch anschaut und er sagt eben wovor die Angst sich

ängstet ist nicht von innerer weltlich zu handeln nimmt also die Angst ängstigt sich nicht vor innerweltlich zu

handeln im inner weltlich zu handelnden werde Arbeitsplatz oder alle möglichen Zumutungen des Lebens davor

ängstigt sich die Angst nicht eben das es gibt im Grunde nicht wo man genau sagen kann bevor die Angst sich Ängste und wir wissen auch aus der klinischen

Psychologie das Angstpatienten in der Regel nicht kommen mit einer Phobie vor Spinnen oder so sondern Angstpatienten haben das Problem dass sie eine Lebensangst haben

und nicht mehr sagen können was eigentlich konkret die Ursache dieser Angst ist und dem geht heiliger jetzt auf den Grund und sagt wenn sich demnach

als das wovor der Angst das nicht das heißt die Welt als solche herausstellt dann besagt das wovor die Angst sich ängstet ist das in der Welt sein selbst

das ist jetzt eine phänomenologische Beobachtung die ich denke dass tatsächlich Substanz hat also in der Angst wovor die Angst

sich Ängste ist eben wirklich tatsächlich nicht oft nicht konkretes sondern das in der Welt sein Selbst und wir haben ja schon gehört jetzt dass wir

nicht umhin kommen um den Sorge Charakter des Lebens das Leben lebt sich nicht von selbst wir müssen uns um unser Leben sorgen uns entwerfen wir müssen

das Leben leben das Leben hat Aufgabe Charakter es lebt sich nicht von selbst wir müssen jeden Morgen wieder diese Aufgabe übernehmen und wenn wir uns

ängstigen haben wir oft Angst diese Aufgabe weiter zu übernehmen also das ist die Angst vor dem eigenen in der

Welt sein nämlich davor dass wir unser in der Welt sein weiter leben können das ist das Wesen der Angst das ist sehr

schwer zu verstehen dieses Phänomen und ist aber ein wichtiges Phänomen des Phänomen der Angst und Heidegger hat in diesem Buch wie immer keine Beispiele

gebracht er zeigt uns zwar die existenziellen als Strukturen aber und in dem Fall die Angst vor dem nicht und dass die Angst alle mit weltlichen

Bezüge absinken lässt und dass die Angst uns vereinzelt und auf uns selbst zurückwirft aber er bringt kein Beispiel es ist auch immer schwierig aber ich

werfe mich mal selbst in die breche also ohne jetzt allzu viel zu verraten aber ich denke mal wir alle hatten schon mal Angst es ist jetzt gar nicht so spezifisches sondern ich bin sicher

jeder hier im Saal hatte mal solche Erlebnisse aber da kann man phänomenologisch mal in die Nähe von dem kommen was heiliger gemeint die ISA

wunderschöner Tag Sonne und ich hatte mich gerade von meiner langjährigen Freundin getrennt ja und ich war schon würde ich mal sagen gegen gedrückter

Stimmung und dann dachte ich mir ja gut drei oder draußen scheint die Sonne blauer Himmel wunderbar und ich bin eben an die Isar gezogen dann und dann dachte ich mir ja gehst halt raus an die Sonne

dann geht es Dir wieder besser dann gehe ich da raus und sie sehen ja die vielen Leute die so an der Isar entlang es ist mir irgendwie nicht besser gegangen trotz Sonne und dann schaue ich

so und dann sehe ich lauter so Pärchen und dann habe ich mir gedacht ja ich bin eigentlich ganz schön allein dann schaue ich weiter dann sehe ich so Jugendliche die so ein Klicken sitzen im Kasten Bier

mit dem schönen Bierchen und weiß man noch ein Feuer und äh irgendwie noch mehr alleine da gibt's andere die jetzt auch genau wie ich so als einsame Wölfe darum

laufen und tatsächlich habe ich welche gesehen die auch allein waren aber die waren mit ihrem Hund unterwegs ich hatte ja nicht mal einen Hund und dann ja also da jetzt im Nachhinein

lache ich auch aber das Problem war dass ich dann tatsächlich in totales Selbstmitleid verfallen bin also ich habe mich immer mehr als so ein völlig Armen einsamen im Stich gelassenen

gefühlt und dann aber interessanterweise hatte ich auf einmal eine zweite Dimension eine zweite Ebene irgendwie erreicht und da musste ich da auch aus

ich musste da raus gell und habe mich so unterm Baum gesetzt und habe gemerkt da waren die Leute plötzlich weg und dann hatte ich so ein Gefühl von völliger Sinnlosigkeit ich habe mir gedacht was

soll das eigentlich noch wissen was ich hier noch es war wirklich eine totale Leere in mir ich bin ein bisschen durchgefallen und dann habe ich irgendwann wieder in den Grunde erreicht

und dann so auf sich gesehen ging es mir danach sogar wieder besser also da war ich wieder entschlossen ja also das ist jetzt nur und so Erlebnisse der Angst nur mal um zu zeigen dass da tatsächlich

die mit Welt verschwindet die ist irgendwann nicht mehr da und da ist auf sich selbst zurückgeworfen auf seine eigene Sinnstiftung das beschreibt jetzt noch nicht genau das was heiliger

beschreibt heiliger radikalisiertes hier jetzt nämlich noch aber es zeigt mal dem Ansatz wie die Grundbefindlichkeit der Angst sich einstellen kann er sagt das

nichts davor die Angst bringt enthüllt die Nichtigkeit die das da sein in seinem Grunde bestimmt also das nichts davor die Angst bringt

enthüllt die Nichtigkeit die unser Dasein in seinem Grunde bestimmt heiliger wurde deshalb auch als nihelist und als Atheist beschimpft weil er hier

ja sagt wenn wir plötzlich auf uns selbst vereinzelt sind im Modus der Angst in diesem in dieser tiefen Stimmung der Angst enthüllt uns

das Dasein die eigene Nichtigkeit die unser Leben im Wesentlichen ist in uns ist nichts das sagt

du sollst leben ja das ist nicht so dass wir irgendwann auf so einem Grund kommen und da ist dann was was sagt ja liebe lebe sondern da ist erstmal nicht

übrigens auch die Angst ist der Schwindel der Freiheit weil umso Tiefe mal in sich rein schaut in der Angst umso weniger ist da da kann einem schwindlig werden in einem wörtlichen Sinne und

[Musik] gläubige Menschen zum Beispiel wenn die sagen da ist dann vielleicht noch eine Stimme dass die Ihnen sagt du darfst

dich nicht zu zitieren z.B du musst dein Leben wieder übernehmen angesichts des Nichts vielleicht hören die noch diese Stimme wenn sie wissen ja

Suizid ist eine Todsünde und bis Mitte des 19 Jahrhunderts wurden die Suizidenten nicht in geweiten Boden beerdigt sondern außerhalb des Friedhofs

und der Christ hat vielleicht das Glück dass er dich hört oder der Mohammedaner aber heiliger sagt auch die können Probleme bekommen weil

aber die Wände ins Positive er sagt die Angst offenbart im Dasein die Freiheit des sich selbst Wählens und ergreifens die Freiheit es sich selbst Wählens und

ergreifens und das ist jetzt die die positive Seite der Angst wir können uns dann tatsächlich entschlossen in dieses nicht setzen und uns wieder ergreifen

und sagen ich mache weiter wer das mal durchlebt hat steht anders steht wieder anders da der hat wieder mehr Kraft viele Burnout Patienten beschreiben das

sogar auch dass sie nach dem Burnout wo alles zusammengebrochen ist meistens der Job meistens auch im Privatleben bricht alles weg also da das kommt oft auf

einmal und die ganzen mit weltlichen Bezüge sind weg sie vereinzelt werden und sie schaffen es gar nicht mehr die Aufgabe des Lebens zu übernehmen also ist nicht so dass die sagen jetzt meine Pause von der Arbeit die brechen

zusammen die schaffen es nicht mehr und werden vereinzelt und wenn sie dann aber schaffen aus der Krise hervorzugehen dann leben sie oft sogar ein verändertes

Leben finden manchmal in ihre Eigentlichkeit und machen die Dinge anders und geben dem Leben eine andere Richtung die wieder funktioniert

gut und das Interessante ist jetzt dabei ich meine diese Angst die ist schon heftig ich hatte auch mal einen

Bekannten der war in der Sekte und ist dann raus und das war für ein ganz schwierig das war ein ewiges hin und her weil diese Sekten haben ja auch

irgendwas positives sonst werden die Menschen nicht da drin das ist ein unheimlicher Zusammenhalt eine gegenseitige Bestätigung und er wusste er verliert das alles also er musste da

ganz raus und der hat es auch schwer ja und übrigens noch was wollte ich ihnen sagen die Statistiker will ich schon wieder bemühen an Suizid denkt jeder

Mensch in seinem Leben einige Male das heißt nicht dass wir da jetzt ewig in der Depression sind über den selbst über Suizid nachdenken aber so als Gedanke

dass man denkt ja tatsächlich diese Möglichkeit gibt das tut jeder ja gut und jetzt kommt noch was also wenn wir das Buch liest dann habe ich gedacht ja

da sein gründet sich im wesentlichen auf dieser absoluten Freiheit angesichts des Nichts sich zu entscheiden für seine Eigentlichkeit aber plötzlich kommt dann ja wir sind nicht

ganz allein es gibt tatsächlich einen leisen ruf dann dachte woher kommt jetzt dieser Ruf und da wird spannend weil ich dachte ja wer soll denn dieser Rufer

sein weil er hat ja eben gesagt in uns der Kern da ist nichts wir schaffen unseren Kern erst durch unseren Entwurf und unseren Entschluss und das nennt er

den Ruf des Gewissens was ruft das Gewissen dem Angerufenen zu streng genommen nicht der Ruf sagt nichts aus gibt keine

Auskunft über Weltereignisse hat nichts zu erzählen am wenigsten strebt der danach im Angerufenen ein Selbstgespräch zu eröffnen dem Angerufenen selbst wird

nichts zugerufen sondern es ist aufgerufen zu ihm selbst das heißt zu seinem eigenen sein können also dieser

gewissensruf sagt jetzt nicht macht dies oder das oder kündige den Job es ist eröffnet auch kein Selbstgespräch dass wir nachdenken wie muss ich mein Leben

ändern das ist nur so ein leiser Ruf der uns in unser Dasein zurückruft oder wie erst formuliert es ist ein Ruf wir sind aufgerufen zu uns selbst wir sind schon

aufgerufen weiter zu machen ich denke mal mit tropenhauer würde ich sagen es ist sehr Wille zum Leben der schon da also wir sind aufgerufen aber wer ist der Hofer schreibt der wörtlich wer ist

der Rufer wer ruft uns denn da und dann sagte sofern das seine Antwort sofern es dem da sein als Sorge um sein geht ruft es

aus der Unheimlichkeit sich selbst auf zu sein können also diese Sorge Charakter ist da sein dass wir uns eh schon immer um unser Leben sorgen der

kommt auch im Modus der Angst zum Tragen in dieser Grundstimmung der Angst kommt der zum Tragen und sagt und ruft uns in unser Dasein der ruft

uns das ist sozusagen der Ruf des Gewissens darum kann er sagen der Ruf kommt aus mir und doch über mich weil sich das da sein selbst in das Leben

ruft gut das Gewissen offenbart sich also letztlich als Ruf der Sorge der Rufer ist das da sein sich ängstigend um sein sein können ja und

jeder von uns hat die Chance diesen Ruf zu hören denn das da sein ist rufverstehend hörig seiner eigensten Existenzmöglichkeit und jetzt sind wir

bei Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit weil wir haben die Möglichkeit in dieser Grundstimmung der Angst und selbst zu erwählen und dadurch in unsere

Eigentlichkeit zu finden deshalb sagt noch nicht was dann im Einzelnen diese Eigentlichkeit ausmacht in seinem Spätwerk fügte aber noch hinzu das auch in einer Stimmung der

Gelassenheit sogar der Langeweile auch die Umwelt die mit Welt zurücktritt und auch da kommen wir vor die innere Leere und können uns noch mal neu entwerfen in

dieses nicht setzen auch da haben wir eine Chance in die Eigentlichkeit zu kommen gut sein Resümee ist

dass da sein hat und das auch ein existenzial einen möglichkeitscharakter das Dasein versteht sich entweder ich zitiere das mal hier dass da sein

versteht sich selbst immer aus seiner Existenz einer Möglichkeit ist selbst oder nicht ist selbst zu sein die Existenz wird in der Weise des

ergreifens oder versäumens nur vom jeweiligen Dasein selbst entschieden also wir selbst entscheidendes letztlich und deswegen also wir können natürlich die Angst

verdrängen wir können jeden Angstzustand verdrängen wir können auch den Tod verdrängen wir können das Verdrängen heiliger empfiehlt uns aber im vorlaufen auf dem Tod diese Erfahrung zu machen

der Angst stammt zu halten und so versuchen das war sein in die Eigentlichkeit zu bringen jetzt komme ich zur letzten zum letzten existenzial zur schuld weil weil das da sein aus

großen und kleinen Entscheidungen besteht und wir ständig dem daseinrichtungen geben wir können ist auch eine Richtung mal ändern wenn wir merken wir sind Buchhalter geworden sind

todunglücklich und wollen was weiß ich Architekt werden können wir durchaus noch mal neu anfangen machen und bereit wenn wir anfangen zu studieren sehen wir uns nicht mehr als Buchhalter sondern

weil es da sein sich selbst voraus ist schon als künftigen Architekten also man kann immer auch die Richtung noch noch verändern aber wie wir uns auch entscheiden wir sind schuld und zur

schuld sagt er jetzt etwas Interessantes wesenhaft schuldig ist das da sein auch nicht zuweilen und dann wieder nicht schuldig sondern wir sind

immer Schuld es ist ein existenzial warum sind wir nicht nur manchmal schuldig wenn man irgendwas ausgefressen haben und dann wieder nicht schuldig wenn man was gut gemacht hat wir sind

immer schuld weil wir ja ständig kleine und große Entscheidungen treffen und dadurch existenziell schuldig werden und zwar nicht vor Gott auch nicht vor den

anderen sondern vor eigenen Dasein wir also wir werden an unserem nicht gelebten Leben Schuld verstehen sie weil wir ja immer Entscheidungen treffen und

das Wort Entscheidung sagt der heiliger kommt von scheiden vielleicht sogar von endgültig scheiden wissen Sie wenn Sie Pilot werden können sie nicht mehr Philosoph werden wenn sie Lehrer werden

können sie nicht mehr Sportler werden also egal welchen Beruf sie ergreifen sie entscheiden sich und sie scheiden viele andere Dinge aus im Leben viele

hier im Saal haben wahrscheinlich wie die meisten Menschen Dinge wo Sie gedacht haben das hätte ich vielleicht machen sollen das vielleicht sind wir aber auch zufrieden mit unseren Entscheidungen aber wir auch

immer wir sind verantwortlich für das was wir gemacht haben unverantwortlich für das was wir nicht gemacht haben also auch für das nicht geliebte Leben sind wir verantwortlich da sind wir Schuld

diese existenzielle schuld ist jetzt nicht wie soll ich sagen so was ganz Großes zum Beispiel

heute Abend sind sie jetzt alle hier bei dem heiliger Vortrag und haben sich schuldig gemacht an sich selbst weil sie hätten ja jetzt Freunde treffen können

sie hätten die Familie treffen können ins Theater gehen sie hätten in die Oper gehen können in Konzert sie hätten als Gott was machen können aber sie haben sich entschieden sie haben x andere

Dinge die sie hätten machen können und sich entwerfen hätten können ausgeschieden und sind heute hier und dafür müssen sie die Verantwortung übernehmen auch für ganz kleine

Entscheidungen ja ich hoffe Sie fühlen sich jetzt nicht sehr Schuldigen dass sie das gemacht haben aber da also das meinte letztlich wir werden

an und selbst auch schuldig und natürlich auch an anderen über das mit sein und es geht ihm aber immer darum dass wir schon versuchen sollten ein

eigentliches da sein zu führen und er macht jetzt noch was zweites in seinem da habe ich Ihnen noch zum Schluss auch dieses hier mitgebracht Martin Heidegger

die Technik und die Kehre da steht dann eine ganz finde ich interessante These noch auf er sagt nicht nur das Individuum auch ganze

Gesellschaften können in einen uneigentlichen Modus Designs kommen ganze Gesellschaften ganze Nationen und

er sagt das Riesenproblem heutzutage ist dass wir durch die Technik versklavt werden die und zwar nicht verschlafen in

dem Sinne die Technik befreit uns ja auch von vielen aber die Technik für dazu dass sie nicht nur ein Werkzeug ist aber ich mache es mal der Reihe nach

zunächst mal ist die Technik ja ein Werkzeug also technische Werkzeuge wären ein Hammer eine Säge eine Bohrmaschine und so weiter und jetzt sagt der heilige

aber die Technik ist auch ein Kraftwerk ja auch das Kraftwerk ist mit seinen Turbinen und Generatoren ein von

Menschen gefertigtes Mittel zu einem von Menschen gesetzten Zweck auch das Raketenflugzeug auch die hochfrequenzmaschine sind Mittel zu

Zwecken also die Technik ist immer ein Mittel zu einem Zweck aber in dieser Schrift sagt er dann dass sie

längst darüber hinausgewachsen ist nach ein paar hundert Jahren industrieller Revolution haben wir so haben wir uns derart an die Technik gewöhnt

dass wir die Welt selbst unter einem technischen Blickwinkel wahrnehmen wir sehen die Welt technisch das ist und das

führt er dann aus wird jetzt nämlich zum Problem die Technik sagt da ist eben nicht bloß ein Mittel zu einem bestimmten Zweck die Technik ist eine

Weise des entbergens entbergen erlebte er griechisch also Unverborgenheit entbergen man könnte auch sagen ist eine Weise der Wahrheit Suche oder der das Erkennens also die Technik ist heute

eine Art und Weise wie wir die Welt erkennen wir haben inzwischen einen technischen Blick auf die Welt entwickelt und wir kommen auch unter das

Gestell der Technik es wieder so ein Wort von heiliger an seine Sprache muss man sich gewöhnen aber sie sagt schon was wir kommen unter das Gestell der

Technik über die technische Wahrnehmung der Welt stellen wir die Natur so wie der Jäger das Wild stellt oder wie ein weichen stellwerter die die Weichen

stellt für die Züge wir stellen die Natur Ackerbau ist modernisierte Ernährungsindustrie die Luft wird auf die Abgabe von Stickstoff gestellt der

Boden auf Erze wir stellen die Natur und Gestell heißt das versammelnde jenes stellens das den Menschen stellt das heißt herausfordert das wirklich in

einer Weise des Bestellens als Bestand zu entbehren auch wieder ein echter heiliger ich bring mal wieder einfache Beispiele dann brauchen wir uns mit der

Sprache nicht so quälen ja aber unter Gestell meint er eben die Gesamtheit dieses stellens das uns immer mehr in den Griff bekommt und den Menschen auch

zu einem Bestand herabwürdigt er selbst bringt eine ein Beispiel er sagt findet schon das Wort Human Resources also das es gibt Betriebskapital es gibt

physikalisches Kapital und es gibt Human Resources also da wird der Mensch zum Bestand gemacht das physische Kapital ist klar sind die

Maschinen die Halle Produktionsmittel und der Mensch wird mit all dem was er einbringt dann wissen Fähigkeiten auch als Faktor gerechnet und wird zu bestand

er kritisiert auch die Geräte Medizin aber das trifft alles noch nicht richtig ich habe sie das Gefühl vielleicht mit einem

eigenen Beispiel des Gestell wo ist das Gestell der Technik wieder erlebt habe war erst vor kurzem über das Handy da sieht man es übrigens auch schon in der Früh wenn die Leute

dann zur U-Bahn gehen gell das ist ein Gestell das dann alles so gehen das ist das Gestell der Technik die stellen uns als bucklige händeschauer aber es geht noch weiter dann kriege ich eine SMS von

einem Freund der sagt ja lass uns nächste Woche das und das Mann und ich war am Abend völlig fertig also war viel Stress viel los habe ich nicht gleich geantwortet dachte ja antworte ich am nächsten Tag wäre ich immer überlegen

musste am nächsten morgen schaue ich rein dann steht da bist Du tot ja und warum weil ich nicht sofort geantwortet habe unter dem Gestell der modernen

Telekommunikation per Handy muss man Inhalten bestimmten Zeitraum antworten weil er hat gesagt er hat meine Häkchen gesehen an den Häkchen hatte gesehen

dass ich offen war seine SMS oder gelesen habe und trotzdem nicht geantwortet und dann kommt bist du tot das ist das Gestell der Technik wissen sie und da hat der heilige schon was er

kann und dann sagt er zum Beispiel die moderne Technik das ist auch von ihm etwas was richtig ist also die Technik

des Problem ist die funktioniert ja die Technik die Autos und alles drum sind wir auch da so leichtgläubig weil wir die Erfahrung mit der Technik machen vom Auto bis zur elektrischen Zahnbürste das

ist ja irgendwo richtig ist funktioniert und erleichternd ist aber heiliger sagt uns jetzt die moderne Technik treibt in die größtmögliche

Perfektion und die Perfektion beruht auf der durchgängigen Berechenbarkeit der Gegenstände also wir lassen die Natur und die Gegenstände nicht mehr Anwesen

und sich zeigen wie sie sich von sich selbst erzeugen sondern wir versuchen alles zu berechnen und diese Berechnung kann verteile Folgen haben weil diese Berechenbarkeit oft nicht stimmt und da

habe ich jetzt ein schönes Beispiel von heiliger selbst er war Atomkraftgegner er war Gegner der Atomkraft damals hat überhaupt erst die ersten Kraftwerke

gegeben zu seiner Zeit und er war massiv dagegen als er gehört hat dass die Halbwertszeit 24 oder 25.000 Jahre ist und hat gesagt das können wir anderen

Generationen nicht zumuten und er glaubt nicht dass das berechenbar ist es wurde aber berechnet es wurde dann nach Endlagern gesucht Gorleben und Asse und

es wurde dann gesetzlich festgelegt dass so ein Endlager eine Million Jahre sicher sein muss und die radioaktiven Stoffe lagern können muss er hat sich

eben da aufgeregt weil er sagt das lässt sich nicht berechnen und diese eine Million Jahre sicheres Endlager hat tatsächlich nicht funktioniert wir sehen hier ein

Bild aus der hasse zwei das war ein Salzstock so wie Gorleben auch und Salzstock mit dem Salzbergwerk das hat sich das natürlich angeboten dass man

den radioaktiven Müll in einen Salzstock einlagert in der Tiefe weil das Salz das ja abschirmt wobei man sagen muss die Geologen waren durchaus unterschiedlicher Meinung weil

Salzstöcke ja auch wandert naja dann wurde das erforscht und freigegeben und als Endlager ausgewiesen und nach 30 Jahren hatten wir erste Wassereinbrüche

nach 30 Jahren obwohl es für eine Million Jahre berechnet wurde und noch ein Jahrzehnt später man hat dann versucht die einbruchstellen wieder abzudichten und man hat es nicht mehr

geschafft inzwischen strömen 10.000 Liter Wasser jeden Tag in die Asse und werden rausgepumpt mit eigenen Pumpwerken und oben in lastkraftwerken verfüllt die das dann wieder Verkippen

weil wenn man das Wasser gleich hoch pumpt ist es noch nicht radioaktiv inzwischen sind die gefässer erodiert unten ist eine radioaktive Strahlung dass kein Mensch da mehr runter kann und

jetzt wurde beschlossen dass man die Asse diese ganzen Fässer wieder rausholt und zwar innerhalb der nächsten zehn

Jahre bis 2033 soll also ab 2033 soll man so weit sein dass man da wieder was rausholen kann und weil aber niemand mehr runter kann

baut man jetzt diesen Roboter den sogenannten Tripod mit seinen drei Beinen der dann darunter kann und diese Fässer holen und das Verrückte ist aber jetzt braucht man zweiten Schacht wo man

den runterbringt dann braucht man hier rüber dass der die vielleicht also das kostet Milliarden zwischen vier und weiß ich nicht zehn Milliarden allein um die suchte und wenn man sie oben hat wissen

wir ja wieder nicht wohin also sie sehen da hat der heilige was richtiges gesagt sie dir das mal die Menschheit tritt in das Zeitalter ein dem sie den Namen

Atomzeitalter gegeben hat also damals hieß es tatsächlich in allen Medien jetzt geht's ins Atomzeitalter weil das so ein Optimismus da war und man glaubte

es berechnen zu können und da schreibt er ein kürzlich erschienenes für die breite Öffentlichkeit berechnet das Buch trägt den Titel wir werden durch Atome

Leben das Buch ist mit einem Geleitwort des Nobelpreisträgers Otto Hahn und des Verteidigungsministers Franz Josef Strauß versehen am Schluss der

Einführung schreiben die Verfasser das Atomzeitalter kann also ein hoffnungsvolles glückliches Zeitalter werden ein Zeitalter in dem wir durch

Atome leben werden auf uns kommt es an und heiliger sagt dazu allerdings auf uns kommt es an auf uns und einiges

andere kommt es an darauf nämlich ob wir uns noch besinnen ob wir uns überhaupt noch besinnen wollen und können also und

da hat er tatsächlich natürlich in gewisser Weise richtig gelegen dass so etwas nicht mehr berechenbar ist wie ist die Technik immer berechnen will und was

meint er nun mit Behinderung also das Denken des atomphysikers Otto Hahn hält dafür besinnungslos und wenn wir überleben wollen sagt er müssen wir

eine Kehre vollziehen deswegen heißt es hier die Technik und die Tiere wir müssen ein komplette Kehre vollziehen und dürfen nicht mehr unsere ganze Wahrnehmung unter die imperative der

Technik stellen was können wir berechnen was können wir den Boden abverlangen was und so weiter sondern wir brauchen ein besinnliches Denken das den Sinn von sein dass das ganze wieder ins Auge

nimmt wir müssen statt die Nutzer Designs müssen wir zu hütendes Seins werden wir brauchen eine ganz neue Einstellung und wir brauchen ein

besinnliches denken dass sich nicht mehr versklaven lässt von den technischen Gedanken der totalen Vernutzung der Natur und bei dieser Gelegenheit

sagte eben auch sollen wir auf den Weg der Besinnung gelangen dann müssen wir zuvor uns erst in eine Unterscheidung finden die uns den Unterschied zwischen

dem bloß rechnenden denken und dem besinnlichen denken vor Augen führt also diese Unterscheidung zwischen besinnlichen denken und bloß rechnenden denken müssen wir jetzt endlich machen

und er hat auch noch was tröstliches er sagt wo aber die Gefahr ist wächst das Rettende auch wo die Gefahr ist wächst das Rettende auch da hatte ein Zitat von

Hölderlin ja von Hölderlin übernommen und es nicht von ihm ist sondern Helden und er hat es deshalb übernommen weil er sagt der Mensch ist eben so gebaut dass

wenn die Gefahr tatsächlich groß ist und er merkt die Folgen dann passiert oft was auch in seinem Geist in seiner in seinem in

der Welt sein er orientiert sich neue er gibt mit Entscheidungen den Dingen eine neue Richtung und hier hat er vielleicht etwas hoffnungsvoll ist gesagt

tatsächlich ist es ja so dass wir erstmals erstmals in der Geschichte jetzt eine Phase haben in der die Menschheit als Ganzes sich bewusst wird

dass wir jetzt gemeinsam entschlossen handeln müssen wenn wir die Gattung Mensch überhaupt auf dem Planeten erhalten wollen das gab es noch nie zuvor dass ein weltweites Bewusstsein

diesbezüglich generiert wurde ob das jetzt noch rechtzeitig kommt alles das ist noch meine andere Frage die kann niemand entscheiden ich fasse noch mal zusammen

heiliger stellt die Frage nach dem Sinn von sein nach dem Sinn des Lebens dann sagte diese Frage wer stellt diese Frage es ist der Mensch es ist das menschliche

Dasein das fragen muss und dem ist in seinem Leben um sein Leben geht der Mensch ist der Fragesteller nur dir stellt die Frage nach dem Sinn von sein also müssen wir zuerst mal den Menschen

kennen der diese Frage stellt dann schaut er sich den das da sein an und sagt und arbeitet diese Kategorien heraus das in der Welt sein die

Befindlichkeit die Sorge den Entwurf das sein zum Tode das mit seinen die Angst die Möglichkeit hat und die Schuld aber meine Damen und Herren

hat er denn jetzt die Frage nach dem Sinn des Lebens hat er die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet er hat es nicht und in diesem Buch ganz zum

Schluss stellt das selber noch mal die Frage und sagt naja er hat sie nicht beantwortet er hat aber die Grundlage geschaffen auf der er dann vielleicht

die Frage beantworten kann und er verspricht dann dass er in einem zweiten Band der Fundamentalontologie die Sinnfrage beantworten wird dieser zweite

Band diesen zweiten Band hat er nie geschrieben und das bedeutet die Frage bleibt weiter offen

danke

[Applaus]

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