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heute journal vom 13.03.2026 Kommende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Friedrich Merz in Norwegen

By ZDFheute Nachrichten

Summary

Topics Covered

  • CDU edges SPD in tight race
  • Incumbent bonus favors Schweizer
  • Undecided third sways razor-close vote
  • Personality trumps policy in state elections
  • SPD risks losing 35-year stronghold

Full Transcript

Und jetzt das heute Journal mit Hanna Zimmermann und Christian Sie.

Schön, dass Sie bei uns sind. Etwas mehr

als eine Woche vor der nächsten Landtagswahl. Ein weiterer Wahlkrämie,

Landtagswahl. Ein weiterer Wahlkrämie, der in ganz Deutschland verfolgt wird.

Guten Abend.

Wieder ein Kopf an Kopfrennen, dass diesmal die beiden Parteien austragen, die in der Bundesregierung miteinander Politik machen. Wer Rheinland Pfalz

Politik machen. Wer Rheinland Pfalz gewinnt, das wird auch Folgen haben für SPD und CDU in Berlin. Mehr noch, wer in Rheinlandfalz verliert. Und deshalb

Rheinlandfalz verliert. Und deshalb beginnen wir mit den ganz aktuellen Umfragedaten mit dem ZDF Politbarometer für die Wahl in Rheinlandfalz und mit Stefan Leif. Hallo Stefan.

Stefan Leif. Hallo Stefan.

Hallo Christian. Also die wichtigste Frage zuerst, die sogenannte Sonntagsfrage. Wenn am Sonntag

Sonntagsfrage. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, wie würde das aussehen?

Ja, dazu haben wir in dieser Woche mit der Forschungsgruppe Wahlen eine zweitletzte Umfrage vor der Wahl gemacht. Das wäre das Ergebnis. Die SPD

gemacht. Das wäre das Ergebnis. Die SPD

käme demnach auf 26%, die CDU knapp davor mit 28%.

Die Grünen würden 9% erreichen, die AfD 19, die freien Wähler sowie die Linke mit 5% jeweils knapp im Landtag. Es gilt

wie immer, das ist keine Prognose und wir gehen wieder mit zwei großen Fragen in diese Wahl. Erstens, welche Partei wird stärkste Kraft? Und zweite Frage, welche von den kleinen Parteien schafft die 5% Hürte?

Jetzt haben wir gerade ein ultra knappes Rennen gesehen in Baden-Würtemberberg.

Wie unterscheidet sich dieses in Rheinland Falz jetzt davon und was sind möglicherweise auch Gemeinsamkeiten?

Also eine Gemeinsamkeit ist auf jeden Fall, was wir gerade in den Zahlen gesehen haben, dass es wohl ein sehr sehr enges Rennen wird. Ein Unterschied

ist, dass wir jetzt hier in Rheinland Falz einen Amtsinhaber haben, der mit Amtsbonus in diese Wahl geht. Und wie

sich das auswirkt auf die Frage, wen hätten die Rheinlandfelser lieber als Ministerpräsidenten, das können wir uns in dieser Grafik mal anschauen. Da liegt

SPD Ministerpräsident Alexander Schweizer jetzt klar vor seinem Herausforderer von der CDU Gorden Schnieder, abgeschlagen AfD-Kandidat Jan Bollinger. Einen weiteren

Jan Bollinger. Einen weiteren Unterschied gibt's bei der Themenlage.

Da haben wir in Badenwürtemberberg ja gesehen, dass das Thema Wirtschaft alles überlagerte. Das ist jetzt hier in

überlagerte. Das ist jetzt hier in Rheinlandfalz ein bisschen unübersichtlicher. Da haben wir nämlich

unübersichtlicher. Da haben wir nämlich die Themenlage Bildung und Schule als das führende Thema bei der Frage, was sind so die wichtigsten Probleme in Rheinlandpfalz? Dann kommt die

Rheinlandpfalz? Dann kommt die Infrastruktur, dann kommt die Wirtschaftslage. Also, das ist ein

Wirtschaftslage. Also, das ist ein Unterschied und diese Themenlage könnte eher der CDU in die Hände spielen, denn auf die Frage, wer ist am ehsten geeignet sich diesen Problemen zu widmen, sagen die Menschen bei allen

drei Themenbereichen die CDU. So, jetzt

ist es noch etwas mehr als eine Woche, deswegen die Grächenfrage am Ende. Wie

viel Musik ist noch drin? Wie volatil

ist das Ganze?

Ja, es gilt auch hier. Diese Wahl ist völlig offen bei knappem Vorsprung für die CDU, aber eins hat unser Politbarometer diese Woche auch hervorgebracht, nämlich, dass knapp ein Drittel der Wählerinnen und Wähler hier

im Land noch unentschlossen sind.

Stefan, herzlichen Dank für diese Daten.

Dann gucken wir jetzt mal auf diesen Wahlkampf und die aussichtsreichsten Kandidaten, auf denen jetzt noch mal extra Druck lastet. Wie wir gerade gehört haben, Christel Has hat das

beobachtet.

Er will weiter den Ton angeben, nicht so sehr als DJ, sondern als Ministerpräsident. SPD Spitzenkandidat

Ministerpräsident. SPD Spitzenkandidat Alexander Schweizer. Er führt, wie er

Alexander Schweizer. Er führt, wie er sagt, den Wahlkampf seines Lebens.

manchmal auch in prominenter Begleitung aus Berlin. Es geht um viel. Die SPD

aus Berlin. Es geht um viel. Die SPD

Pleite in Badenwürttemberg soll sich hier nicht wiederholen.

Natürlich ist es ein bedauerliches Ergebnis der Kolleginnen, Kolleginnen in Badenwürtberg, aber Reinerfalz ist wirklich ein anderes Land. Wir haben

hier eine eigene starke Sozialdemokratie schon immer gehabt. Natürlich möchte

ich, dass auch viele Menschen jenseits der Sozialdemokratie mich unterstützen und da bin ich sehr sehr offen aus allen Richtungen auch Unterstützung zu bekommen.

Das Steuerübernehmen nicht als Pilot, sondern als Regierungschef will auch Gordon Schnieder, Spitzenkandidat der CDU. Wahlkampf mit Segelflugzeug. Sein

CDU. Wahlkampf mit Segelflugzeug. Sein

Ziel nach 35 Jahren die Staatskanzlei von der SPD zurückerobern und nicht zweiter Sieger sein wie die CDU in Badenwürtemberberg.

Wir wählen hier in Rheinlandfalz. Das

hat uns weder negative Auswirkungen gebracht, noch eine Beflügelung. Ich

kämpfe für Rheinlandfalz. Ich kämpfe

dafür, dass wir hier stärkste Kraft werden mit unseren Themen, die in Rheinlandfalz im Vordergrund stehen, die bei den Menschen im Vordergrund stehen.

Deswegen ist das unabhängig einer anderen Landtagswahl. Wir machen das

anderen Landtagswahl. Wir machen das Ding hier bei uns.

Auf den letzten Metern gewinnt der bisher wenig konfrontative Wahlkampf jetzt an Schärfe mit Vorwürfen der CDU an die SPD. Es geht um eine Beamtin aus dem Innenministerium, die beurlaubt

wurde und nun Wahlkampf für die SPD macht. Die CDU nennt das moralisch

macht. Die CDU nennt das moralisch fragwürdig, haltlos und rechtlich einwandfrei, sagt die SPD. Die

Wahlkampfthemen, mit denen die beiden Kandidaten punkten wollen, sind sehr ähnlich.

Es ist immer Menschen stärken, darum ist mir Bildung so wichtig. Es ist immer Regionen stärken. Darum ist mir so

Regionen stärken. Darum ist mir so wichtig, dass wir die Investitionsmillionen im Rheinfallsplan so organisieren, dass die Menschen sehen, da tut sich was und es ist auch Wirtschaftsstärken.

Wir haben große Baustellen, wo wir wirklich als Absteigerland mittlerweile angekommen sind. Das ist in der Bildung,

angekommen sind. Das ist in der Bildung, das ist in der Gesundheitspolitik, sind aber Fragen Wirtschaftspolitik und auch innere Sicherheit. Die AfD mit

innere Sicherheit. Die AfD mit Spitzenkandidat Jan Bollinger wird laut Umfragen drittstärkste Kraft und hat deutlich zugelegt. Gemeinsam mit ihr

deutlich zugelegt. Gemeinsam mit ihr regieren will keine der anderen Parteien. Sie dürfte aber eine

Parteien. Sie dürfte aber eine unüberhörbare Stimme im Landtag werden.

Die große Frage in Rheinlandpfalz ist also er oder er? Es dürfte sehr spannend werden am 22. März.

Ja. Und wenn sich das so zuspitzt, dann fällt die Entscheidung bei den Menschen ja tendenziell eher später. Christ ist

unsere Studioleiterin für Ramadfalz.

Hallo Kristel.

Hallo.

Du bist viel im Land unterwegs. Spürt

man das denn bei den Menschen dort?

Ja, man spürt es schon. Also es ist so, dass die Menschen hier überhaupt erst so seit ein oder zwei Wochen grundsätzlich wahrnehmen, dass Wahlkampf ist und ähm das heißt, es sind auch viele Unentschlossene da. Das haben wir ja

Unentschlossene da. Das haben wir ja gerade im Politbarometer äh gehört, auch knapp ein Drittel weiß noch gar nicht, was sie wählen. Das erleben wir auch, wenn wir hier so im Land unterwegs sind.

Und bei Landtagswahlen ist es dann oft so, dass ein besonderer Effekt eintritt, dass nämlich die Leute nicht mehr ein Programm von einer Partei wählen, sondern sich eher für die Person entscheiden, die sie am sympathischsten

finden. Und darauf setzt vor allem die

finden. Und darauf setzt vor allem die SPD und wir haben es ja auch im Politbarometer gesehen, Alexander Schweizer, der SPD Spitzenkandidat, ist da weit vor dem Herausforderer von der

CDU Gorden Schnieder und sie hoffen, dass sie so das noch drehen können. Und

wie hat man sich das jetzt für diese beiden Spitzenkandidaten, um die es aktuell geht, äh dann ganz genau vorzustellen? Sind die jetzt jeden Abend

vorzustellen? Sind die jetzt jeden Abend quasi in jeder Weinkneipe in Rheinlandpfalz unterwegs, weil Sie eben auch wissen, dass das, was Sie da tun, für Ihre jeweiligen Bundesparteien entscheidend ist? Ja, das ist schon so

entscheidend ist? Ja, das ist schon so ein bisschen, aber die sind seit ein paar Monaten schon unterwegs und das ist wirklich ein taffes Programm, dass die sich da aufgelegt haben, die sind fast täglich im Land unterwegs, um Wähler zu

mobilisieren, um neue Wähler von sich zu überzeugen und äh man wir spüren jetzt, dass die Anspannung so ein bisschen wächst. Äh bei CDU Spitzenkandidat

wächst. Äh bei CDU Spitzenkandidat Schnieder ist es so, der möchte natürlich nicht äh, dass es so läuft wie in Badenwürtemberg, dass er dann nur der zweite Gewinner ist und vor allen Dingen

wäre es auch ein unangenehmes Signal an die Bundescdu, wenn man zweimal verliert eine Wahl und deutlich größer ist der Druck aber auf Alexander Schweizer von

der SPD, denn für ihn geht's wirklich um viel. Er, die SPD regiert seit 35 Jahren

viel. Er, die SPD regiert seit 35 Jahren hier in Rheinlandfalz und er möchte natürlich nicht derjenige sein, der dann den Chefssessel abgeben muss und zusätzlich ist der Druck noch hoch, weil

eben das Wahlergebnis von Badenwürtemberg so schlecht war von der SPD und wenn er verlöre, dann wäre auch die Bastion, die sichergeglaubte Bastion der SPD in Rilandfalz so gut wie

verloren.

Also eine Wahl mit Folgen, potenziellen Folgen weit über Mainz und Rheinlandfalz hinaus. Christelas. Herzlichen Dank.

hinaus. Christelas. Herzlichen Dank.

Gerne.

Danke schön.

So, dann jetzt unser nächstes Thema, der Irankrieg und seine Folgen zunächst in der Übersicht mit dir, Hanna.

Angesichts der hohen Angesichts der hohen Spritpreise durch den Irankrieg hat das Beratergremium von Bundeswirtschaftsministerin Reiche vor kurzfristigem Aktionismus

gewarnt. Die vier Ökonomen, darunter die

gewarnt. Die vier Ökonomen, darunter die Wirtschaft 2 Seon Grim raten von Tankrabatten und anderen Subventionen ab.

in Zeiten von Knappheit seinen Preis seit in Zeiten von von Preissteigerung sein sei es wichtig den Konsum zu drosseln. Stattdessen schlagen die

drosseln. Stattdessen schlagen die Berater unter anderem vor die heimische Gasförderung durch Fracking zu prüfen.

Umweltschützer kritisieren diese Fördermethode.

Im Krieg gegen Iran haben die USA nach eigenen Angaben ihre Angriffe weiter verschärft. Gleichzeitig erklärte

verschärft. Gleichzeitig erklärte US-Verteidigungsminister Hexes, es würden immer weniger Raketen und Drohnen aus Iran abgefeuert. Zudem sei die militärische Infrastruktur Irans zum Bau

ballistischer Raketenweitgehend zerstört worden. In der iranischen Hauptstadt

worden. In der iranischen Hauptstadt Teeran gingen heute trotz der Bombardierung tausende Anhänger des Regimes auf die Straße. Hintergrund ist

der Alkutztag ein staatlich organisierter jährlicher Protesttag gegen Israel.

Im Irak sind beim Absturz eines Tankflugzeugs der US-Stitkräfte alle sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Laut dem US-Militär werden die

gekommen. Laut dem US-Militär werden die Umstände des Vorfalls untersucht. Der

Verlust sei nicht auf Beschuss zurückzuführen. Anders äußerte sich eine

zurückzuführen. Anders äußerte sich eine proiranische Gruppierung im Irak.

Drohnenangriff in der kurdischen Region Erbil im Nordirak wurde zudem ein französischer Soldat getötet. Sechs

weitere wurden verletzt. Präsident

Macron betonte, Frankreich nehme in der Auseinandersetzung eine rein defensive Haltung ein.

Der Bundeskanzler hatte sich ja von Anfang an hinter die Angriffe der USA und Israels auf den Iran gestellt. Vom

selben Bundeskanzler sind jetzt warnende Töne zu hören. Es brauche einen überzeugenden Plan, wie dieser Krieg zu einem Ende geführt werden soll, sagt

Friedrich Merz heute in Norwegen. Bisher

vermisst er diesen Plan. Und dazu kommt eine Entwicklung, die dem Kanzler nicht gefallen kann. vom Iraneg profitiert

gefallen kann. vom Iraneg profitiert jetzt ausgerechnet der, der den Krieg gegen die Ukraine angefangen hat.

Ölpreis und gelockerte US-Sanktionen spülen neue Milliarden in die Kassen des Kremmel. Wir sprechen gleich dazu näher.

Kremmel. Wir sprechen gleich dazu näher.

Erst Winnie Hescher über die Märzmission heute beim NATOner im Norden.

Gar nicht so einfach aus einem Schützenpanzer rauszukommen, wenn man knapp 2 m misst. So groß ist Friedrich Merz. heute ein Bundeskanzler im Fleckt,

Merz. heute ein Bundeskanzler im Fleckt, der aber ganz und gar nicht ungesehen oder ungehört bleiben will an diesem Tag, der für ihn so frustrierend anders

verlief als gedacht, aber von vorn. Ganz

im Norden hier jenseits des Polarkises liegt der Weltraumbahnhof Anö. Den will

sich Friedrich Merz anschauen, weil hier nächste Woche eine Testrakete startet, die in Bayern entwickelt wurde. Eine

deutsche Tür zum Weltraum, ein Grund für Optimismus. Doch in diesem Besuch platzt

Optimismus. Doch in diesem Besuch platzt eine Nachricht aus den USA. Trump

lockert befristet wegen steigender Ölpreise die Sanktionen gegen Russland.

Wir halten das für falsch. Ähm, es gibt im Augenblick ein Preisproblem, aber kein Mengenproblem.

Und ähm insofern ähm will ich gerne wissen, welche Motive die amerikanische Regierung noch dazu bewogen hat, diese Entscheidung zu treffen.

Die Nachricht hat Frieder März kalt erwischt. Es galt immer als worst case,

erwischt. Es galt immer als worst case, dass Trump die Sanktionen gegen Russland lockert. Schnell weiter

lockert. Schnell weiter Militärstützpunkt Badufos. Zum März den

Militärstützpunkt Badufos. Zum März den norwegischen Ministerpräsidenten gesellt sich auch der kanadische Premier. Eine

Übung mit 14 NATOen, darunter auch 1600 Bundeswehrsoldaten.

Die Europäer wollten hier zeigen, dass sie sich vor Russland schützen von den USA lösen können. Selbst für ihre Sicherheit sorgen können, gemeinsam mit

Kanada. Heute stehen sie überrumpelt da.

Kanada. Heute stehen sie überrumpelt da.

Die Position Kanadas ist es, die Sanktionen auf Russland aufrecht zu erhalten, auch hinsichtlich der Schattenflotte, die dieses Öl jaahr transportiert. Wir wissen, dass es eine

transportiert. Wir wissen, dass es eine enge Zusammenarbeit zwischen Russland und Iran gibt, die die Menschen in der Ukraine einen hohen Preis kostet.

Und März, der sich anfangs hinter die USA und Israel gestellt hat im Irankrieg, zweifelt. Mit jedem Kriegstag

Irankrieg, zweifelt. Mit jedem Kriegstag stellen sich mehr Fragen als Antworten gegeben werden. Vor allem wird immer

gegeben werden. Vor allem wird immer deutlicher, es braucht einen überzeugenden Plan. Es braucht eine

überzeugenden Plan. Es braucht eine Strategie, wie dieser Krieg zu einem Ende geführt werden soll.

Eine Reise nach Norwegen, die ist eigentlich einfach für einen deutschen Bundeskanzler, bis Donald Trump dazwischen platzte mal wieder.

Ja, alles hängt mit allem zusammen. Der

Kanzler hatte Trumps Kurs erst demonstrativ unterstützt. War sogar den

demonstrativ unterstützt. War sogar den Spaniern, die das anders sahen, nicht beigesprungen, als sie von Trump vor den Kameras beschimpft wurden und März im

Oval Office daneben saß. Jetzt bekommt

er offenbar Zweifel. Bringen wir Wolf Schmie dazu aus unserem Hauptstadtstudio. Hallo Wolf. Wenn der

Hauptstadtstudio. Hallo Wolf. Wenn der

Bundeskanzler jetzt drängt auf einen Plan zum Ende des Irankrieges, was schwebt ihn denn da genau vor?

Das ist das Problem. Er hat natürlich selber keinen Plan, wie man das beenden kann. Man muss sagen, was jetzt

kann. Man muss sagen, was jetzt Deutschland schon macht und auch andere europäische Staaten, ähm sie versuchen sich in Pendeldiplomatie. Der

Außenminister ist seit Tagen unterwegs in der Region und da geht's auch darum, dass man versucht die Anreiner Staaten dort am persischen Golf, die Nachbarn Irans dazu zu bewegen, ähm auch

Verhandlungen zuzulassen. Und auch das

Verhandlungen zuzulassen. Und auch das hat heute noch mal der Kanzler Norwegen gesagt, er ist natürlich für eine diplomatische Lösung. Jetzt kann man

diplomatische Lösung. Jetzt kann man sich ausrechnen, dass das für die Leute in Iran, die auf einen Regimechange hoffen, ähm nicht die beste Nachricht ist, weil mit wem soll man verhandeln?

Natürlich mit den Mullers, die sich da mehr oder weniger ähm äh einbunkern und um sich schlagen. Äh, aber der Kanzler hat große Sorge, dass die Straße von

Hormus weiterhin gesperrt wird, wo sich jetzt schon der Schiffsverkehr staut. Es

sind 30 deutsche Schiffe, aber es sind tausende von insgesamt von Schiffen, je nach Rederei, die man fragt und darunter eben auch viele Tanker. Und das wird hier die Wirtschaft schwächen.

Vielleicht noch ein Satz. Jetzt passiert

genau das, das befürchtet die Bundesregierung.

Was Trump passiert, ist genau das, was Putin passiert ist. Man dachte, man kann in ein paar Tagen einen Krieg in der Ukraine beenden. Das dachte

Ukraine beenden. Das dachte möglicherweise auch Trump mit Iran und das ist nicht der Fall. Und Wolf, jetzt kommt ja noch was hinzu, nämlich Trump lockert jetzt die Sanktionen gegen

Russland, die gerade wirklich wirkten, schlicht um den Ölpreis wieder runterzubekommen. Droht den Europäern da

runterzubekommen. Droht den Europäern da jetzt ihre Ukrainepolitik am Ende um die Ohren zu fliegen?

Die Befürchtung besteht, weil man kann ja die Uhr danach stellen, bis irgendein europäisches Land sagt, na ja, jetzt sollten wir eigentlich auch mal gucken, unsere Energiepreise sind so hoch, dass wir mit Russland zumindest zeitweise

wieder ins Geschäft kommen. Genau das

hat ja jetzt Trump vorgemacht. noch ähm

vorgestern hat die G7 mehr oder weniger geschlossen gesagt, wir wollen nicht an diese Sanktionen, wir gehen da nicht dran und werden die nicht lockern. Trump

ist jetzt unabgesprochen der erste und angeblich ist der Kanzler richtig sauer darüber, dass das passiert. Wofür hat

man jetzt vier Jahre die Ukraine unterstützt, wenn man nun Russland wieder als Partner und wenn es nur als Energiepartner ist an den Tisch holt?

Wolfschmie in Berlin. Wolf, vielen Dank für diese Analyse. Heute Abend live bei uns. Ja, der Krieg geht weiter und

uns. Ja, der Krieg geht weiter und hinter jeder Rauchwolke, die wir aus der Entfernung sehen, hinter jedem Panorama einer Stadt, auf die die Raketen zielen,

stecken zahllose Schicksale. Mütter und

Väter, die um ihre Kinder trauern.

Kinder, die berichten, wie sie die Leichen ihrer Eltern bergen mussten und sich wünschten, sie sein auch tot.

Verzweifelt ist die Lage im Libanon, wo die von Iran unterstützte Hisboller Miliz eine Art Staat im State aufgebaut hat. Das wird im Libanon jetzt zum

hat. Das wird im Libanon jetzt zum Verhängnis, denn Israels Luftschläge sorgen im ganzen Land für immer größere Angst, für immer mehr Zerstörung, für

immer mehr Tote. Allein die Zahl der dabei getöteten Kinder gibt UNIZEF heute mit mindestens 91 an. 100ta000ende

Menschen sind auf der Flucht. Golineat

mit mehr.

Beyrot, vergangene Nacht. Israels

Drohnen und Kampfflugzeuge kreisen unaufhörlich über der Stadt. Explosionen

erschüttern die südlichen Vor und erreichten gestern sogar das Stadtzentrum ganz in der Nähe des Regierungssitzes.

Mohammad Hussein hatte seinen Laden direkt neben der Filiale einer von der Hisboller betriebenen Bank und wurde damit zur Zielscheibe. Beim letzten

Krieg hatten wir nur einen Glasschaden.

Der kostete uns 30.000 $. Jetzt aber ist alles vernichtet. Rein gar nichts ist

alles vernichtet. Rein gar nichts ist uns geblieben.

Sidon, südlich der Hauptstadt Berut, heute ein israelischer Angriff auf ein Wohngebiet, vermutlich auf Hisboll Kämpfer. Frauen, Kinder, Zivilisten

Kämpfer. Frauen, Kinder, Zivilisten zahlen den Preis für die erneute Entscheidung der Hisboller in den Krieg einzutreten.

Israel hat die Evakuierung von fast 14% der Fläche des Libanon angeordnet. Mehr

als 800.000 Menschen sind auf der Flucht.

Die Bilder der letzten zwei Jahre wiederholen sich wie in einer endlosen Schleife. Die freiwilligen Helfer, die

Schleife. Die freiwilligen Helfer, die Vertrieben untergebracht in Schulen, der bankrotte Staat, der die Welt um Geld

anflehen muss, um seine geflohen Bürger notdürftig zu versorgen.

Wie das endet, bei Gott, ich weiß es nicht. Sie haben uns in eine Lage

nicht. Sie haben uns in eine Lage gebracht, die weit hinausgeht über das, was wir ertragen können. Ich war

Tabakbauer. Ich hatte für die Setzlinge bezahlt und in mein Land investiert.

Wir sind verloren. Niemand weiß, wer recht hat. Jeder sagt, die oder die

recht hat. Jeder sagt, die oder die Seite hat recht und wir sind mittendrin verloren.

Für Libanons Christen, Suniten und Drusen, die nun die Schiiten, aus denen die Anhänger der Hisbolla kommen, in ihren Gemeinden aufnehmen müssen, ist

längst eine Grenze erreicht.

Wir hoffen, dass die Schiiten sich von Irans Achse des Widerstands befreien können und zu Libanesen werden, denn Libanon kann diese Last nicht mehr tragen.

Libanons Präsident hat die Entwaffnung der Hisboller nicht entscheidend voranbringen können. Er bietet Tel Aviv

voranbringen können. Er bietet Tel Aviv nun Gespräche an. Bislang vergeblich.

Solange die Hisboller sich weigert, ihre Waffen abzugeben, hat Israel eine Rechtfertigung mit seiner Bodenoffensive voranzuschreiten und eine Pufferzone einzurichten. Das wird eine leere Zone

einzurichten. Das wird eine leere Zone ohne Einwohner. Da wird nichts wachsen,

ohne Einwohner. Da wird nichts wachsen, nichts angebaut werden.

Bis zu 7 km sind Israels Truppen in den Süden des Libanon vorgedrungen. Die

Hisboller bekräftigt bis zum äußersten gehen zu wollen und setzt dabei das Überleben des Landes bewusst aufs Spiel.

Und was ist, wenn künstliche Intelligenz künftig über Ziele entscheidet und Waffen steuert? Die Kriegsführung der

Waffen steuert? Die Kriegsführung der Zukunft, die bereits jetzt vielfach Realität ist, beschäftigt uns in der neuen Ausgabe des Heute Journal Podcasts. Wir sprechen mit einer

Podcasts. Wir sprechen mit einer Expertin von der Universität der Bundeswehr. KI im Krieg. Was heißt das,

Bundeswehr. KI im Krieg. Was heißt das, wenn selbst KI Unternehmen mit Gewissensbissen kämpfen? Mehr davon

Gewissensbissen kämpfen? Mehr davon überall, wo es Podcasts gibt, wie immer.

So, jetzt noch mal du, Hanna und es geht ums Geld.

Mit Blick auf den Irankrieg wächst die Sorge, dass die Inflation in Europa wieder Fahrt aufnehmen könnte. Ökonomen

warnen bereits vor höheren Verbraucherpreisen.

Sina meinetz, was für Befürchtungen gibt es da genau?

Sollte der Krieg länger dauern, wird eine Stackflation befürchtet, würde es dann bedeuten, stagnierende Wirtschaft bei gleichzeitig steigenden Preisen. Der

Konjunkturchef des RWI Leibnitzinstituts Torsten Schmidt spricht in der Rheinischen Post sogar von einem möglichen vorübergehenden Anstieg der Inflation auf 6 %. Auch werden Ökonomen

wohl ihre Konjunkturprognosen nach unten korrigieren müssen und auch der deutsche Aktienmarkt lässt federn. Der DAX hat seit dem Beginn des Irankrieges vor gut 2 Wochen mehr als 7 % verloren.

Wirtschaftlich gesehen fing das Jahr recht gut an. Am Börsenpakett hatten viele gehofft, das milliardenschwere Investitionsprogramm würde seine Wirkung entfalten. Doch seit zwei Wochen sieht

entfalten. Doch seit zwei Wochen sieht die Welt wieder ganz anders aus und nicht nur die Inflationsängste sind zurück.

Wenn die Inflation steigt, richten sich immer alle Augen auf die Europäische Zentralbank. Steht die bereits unter

Zentralbank. Steht die bereits unter Zugzwang?

Ja, das steht sie. der Rat der Europäischen Zentralbank, der Tagt am kommenden Donnerstag und auch wenn er vermutlich noch nicht an der Zinsschraube gedreht werden wird, richten sich alle Augen auf die EZB, die

ja die Inflation im Blick hat. Die Rufe

nach einer baldigen Leizinserhöhung werden lauter, sie soll den Preisanstieg dämpfen und auf keinen Fall will sich die Europäische Zentralbank nachsagen lassen, die Inflation unterschätzt zu

haben. Das warf man ihr nämlich nach dem

haben. Das warf man ihr nämlich nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 vor. Damals kreidete man ihr an zu spät auf die damals sprunghaft

angestiegene Inflation von zeitweise über 8% reagiert zu haben und das soll sich nicht wiederholen.

Vielen Dank, Sina. Wir werden das weiter beobachten.

Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist so hoch wie seit 2014 nicht mehr. Im

vergangenen Jahr beantragten mehr als 24 000 Unternehmen Insolvenz. Das sind

10,3% mehr als im Jahr davor. wie das

statistische Bundesamt mitteilte.

Besonders betroffen waren Firmen aus den Bereichen Verkehr und Logistik, aus dem Gastgewerbe und der Baubranche. Bereits

in den Vorjahren war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen deutlich angestiegen.

Die EU setzt sich weiter gegen den missbräuchlichen Einsatz von künstlicher Intelligenz ein. So sprachen sich die

Intelligenz ein. So sprachen sich die Mitgliedsländer für ein Verbot von KI Anwendungen aus, mit denen unter anderem sexualisierte Bilder von echten Menschen, ohne deren Einwilligung

erstellt werden können. Der Chatbot

Grock des US-Milliardärs Elon Musk hatte Anfang des Jahres Millionen solcher Bilder erstellt, auch von Kindern.

Mehrere Länder leiteten Untersuchungen ein und sperrten die Funktion.

Und noch eine Meldung in eigener Sache.

Norbert Himler ist mit großer Mehrheit als Intendant des ZDF wiedergewählt worden. Seine zweite Amtszeit beginnt im

worden. Seine zweite Amtszeit beginnt im März 2027.

Für Himler votierten 48 der 53 anwesenden Fernsehratsmitglieder.

Es gab drei Neinstimmen und zwei Enthaltungen. Der 55-jährige skizzierte

Enthaltungen. Der 55-jährige skizzierte seine Strategie für die kommenden Jahre.

Ziel sei es nah an den Menschen zu sein, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und vielfältige Perspektiven zu bieten. Zudem werde er das ZDF weiter

bieten. Zudem werde er das ZDF weiter für die digitale Zukunft aufstellen, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

In der neuen Ausgabe des Heutjournal Podcasts reden wir übrigens auch über die Oper, über Pizza, Pasta, Arien und große Emotionen, Liebe und Leid, Leben

und Tod, alles Opa.

Warum Hollywood Star Timothy Schalame unrecht hat, wenn er sagt, für Oper und Ballett interessiere sich doch niemand mehr, kann man aber auch in Berlin erleben. Die Staatsoper unter den Linden

erleben. Die Staatsoper unter den Linden plant in der kommenden Saison sechs Premieren. Die Intendantin schwärmt, aus

Premieren. Die Intendantin schwärmt, aus meiner Sicht gibt es keine zweite Kunstform, die einen so bewegen und mitreißen kann. Dass dazu aber nicht nur

mitreißen kann. Dass dazu aber nicht nur soan, Bass, Bariton, Orchester gehören, zeigt jetzt Stefanie Garagosch. Sie

nimmt uns mit hinter die Kulissen ins technische Herz der Staatsoper, wo sie europaweit einmaliges möglich machen.

Opa ist Magie aus Musik, Licht, Kulisse und Gesang. Hier die Generalprobe zu

und Gesang. Hier die Generalprobe zu Hoffmannszählungen.

An der Seite der Bühne hat Sebastian Schwerike vor allem die Technik im Blick. Durch sein Team kann sich das

Blick. Durch sein Team kann sich das Kunstwerk Opa entfalten.

Wir stellen die Bühne für die Kunst her und wir gestalten die um und das ist schon der schönste Platz hier im Haus.

Schweres Welt, eine aus Seilenmotorenplattformen, die immer wieder neue Bilder formen. Die

Staatsoper in Berlin spielt mit in der Liga der modernsten Häuser Europas.

Hoffmanns Erzählungen, eine Megaproduktion. Dabei bewegen sich dann

Megaproduktion. Dabei bewegen sich dann die Podien, die Drehscheibenwagen fahren, die Flugwerke bewegen sich. Das

alles dann dazu koordinieren, das macht Hoffmannserzählung dann für den Live Abend herausfordernd.

Alle Systeme dreifach gesichert, jeder Handgriff hundertfach geübt. Sicherheit

hat oberste Priorität.

Austausch mit dem französischen Startinor Benjamin Bernhim. Ein Fehler

und die Illusion würde platzen.

Techniker, diese große Team hat wirklich unsere Leben und Sicherheit in in Hand.

Das ist äh ich bin immer immer äh ich weiß das, wenn ich bin auf der Bühne, ich fühle, dass wir sind wirklich ein große Team zusammen, um etwas zu zeigen an der Publikum.

Über 8 m können sie hinunter und auch hinauf. Seitenbühen, Hebbühnen,

hinauf. Seitenbühen, Hebbühnen, Zugstangen, 190 Angestellte allein dafür und die Staatsoper unter den Linden hütechnische Superpower maßgeschneidert

für dieses Haus. Die Maschinen, wenn man sie alle zusammennimmt, äh mit den Punktzügen, Schwerlzügen, den normalen Zügen, ähm könnten wir ein Gewicht von

rund 30 Elefanten bei uns an die Decke hängen.

Ans Limit gehen sie nie, doch unzählige Kulissen bewegen Sie aus drei Lagerhallen durch einen Tunnel 12 m unter der Erde. 300 Aufführungen pro

Spielzeit in diesem Jahr zum 20. Mal

Staatsoper für alle. Das Ziel immer den Zuschauer verzaubern.

Rat die Instzenierung ist in einer Opern Vorstellung, die ja als Gesamtkunstwerk konzipiert, ist ein ganz wichtiger Aspekt, dass das Publikum eingefangen wird. Und wenn die Verwandlung eines

wird. Und wenn die Verwandlung eines Bühnenraums magisch geschieht und das kann sie bei guter Technik, dann nimmt das das Publikum auch unglaublich mit. Für

Sebastian Schwerike ist es ein Traumberuf, Teil zu sein von all dem verborgen im Hintergrund.

Ganz viel Opernliebe hier. Damit sagen

wir vielen Dank. Morgen freut sich an dieser Stelle Anne Gellineck auf Sie und wir wünschen Ihnen allen einen angenehmen Abend.

Guten Abend. Über Mitteleuropa liegt zurzeit eine wellende Kaltfront. Das

sehen Sie hier an diesen blauen Stachellinien und an dieser wellenen Front entwickeln sich einige Tiefs.

Dieses Tief zieht schon heute in die westlichen Mittelgebirge und morgen entwickelt sich dann ein weiteres Tief über demischen Meer. Das bringt dann den Westalpen ordentlich Schnee, aber es

schneit auch bei uns in Deutschland. In

den westlichen Mittelgebirgen so oberhalb von 5 600 m, denn da sinken die Temperaturen heute Nacht bis -1°.

Deutlich milder bleibt es hier im östlichen Sachsen und dem südlichen Brandenburg mit 9°. Morgen erwarten uns dort noch mal 17 in Ostbayern bis 15°.

Sonst ist es schon deutlich frischer mit Höchstwerten von 3 bis maximal 12°. Das

wird ein wolkenverhangener Samstag.

Immer wieder mit Regen in den Mittelgebirgen, auch mit Schnee, im Nordwesten mit Gewittern. Chancen auf

Sonne haben Sie hier in Ostsachsen und zwischen einigen Regenschauern im Westen. Mehr Schnee fällt im Schwarzwald

Westen. Mehr Schnee fällt im Schwarzwald und auch am Alpenrand. So, in höheren Lagen können da 10 bis 15 cm Neuschnee zusammenkommen. Eine Chance auf Sonne

zusammenkommen. Eine Chance auf Sonne haben Sie hier auch im östlichen Bayern, bevor die Wolken auch da ankommen. Aber

zum Sonntag kommt schon gleich das nächste Hoch heran, ein kleines Zwischenhoch und deswegen wird der Sonntag bei uns im Westen recht freundlich. Im Osten dagegen

freundlich. Im Osten dagegen Wolkenverhangen bei 4 bis 12° und in der neuen Woche geht es erstmal sehr turbulent los, aber zum Mittwoch steigen die Temperaturen schon wieder auf

11,17°.

Guten Abend.

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