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Nr.1 China-Experte: „China ZWINGT alle zu Open Source!" Warum der Westen verliert (Frank Sieren)

By Everlast AI

Summary

Topics Covered

  • Open Source beschleunigt Innovation
  • Chipverbote treiben Eigeninnovation
  • Wettbewerbsdruck erzeugt Innovation
  • Absteigende Gesellschaften fürchten Technologie
  • Fünf-Jahrespläne schieben Grenzen

Full Transcript

Die Menschen in absteigenden Gesellschaften sind vor allem damit beschäftigt, das was sie erreicht haben, nicht zu verlieren. Und intuitiv haben sie das Gefühl, ähm, dass Ihnen die neue

Technologie eher etwas wegnimmt, als dass sie ihnen etwas bringt. haben uns

jahrzehntelang sehr intensiv mit den Schwächen Chinas beschäftigt, aber wir haben die starken Chinas fast komplett aus den Augen äh

gelassen und sind dann eben wieder das Beispiel Autoindustrie, aber ich könnte auch sagen Atomkraft, ich könnte auch sagen äh Chatbots ähm und viele anderen

Themen sind wir eines morgens aufgewacht und haben unsere Augen gerieben und gesehen, dass die Chinesen uns äh bereits überhol haben. So versucht man jetzt Züge zu entwickeln, die so schnell

sind wie Flugzeuge, die aber dann das Problem nicht haben, dass sie bei schlechtem Wetter nicht fliegen können, dass sie lange Zeit brauchen von der von der Landebahn zum Flughafen.

China hat seit jeher die sogenannten fünf Jahrespläne und der nächste wird jetzt im März 2026 offiziell verabschiedet. Welche Themen werden hier

verabschiedet. Welche Themen werden hier aus deiner Sicht im Fokus stehen? Wovon

werden wir in Zukunft jetzt noch mehr sehen? Was ist zu erwarten von China?

sehen? Was ist zu erwarten von China?

dass man sozusagen das Land in Bereiche vorschiebt, in die es noch nicht gewesen ist, in denen man sich noch nicht auskennt, um da eben neue Erkenntnisse zu entwickeln.

Das ist eben dieses um die Ecke denken, dieses langfristige Denken. Und ich

finde, da sollten wir Europäer uns wirklich eine Scheibe abschneiden und das gleiche machen, wie die Chinesen eben auch früher gemacht haben, dass sie das Beste von uns kopiert haben und das,

was nicht so gut war, haben sie weggelassen. Das müssen wir jetzt auch

weggelassen. Das müssen wir jetzt auch machen, sonst verlieren wir einfach den Anschluss. Das folgende ist ein Gespräch

Anschluss. Das folgende ist ein Gespräch mit Frank Siren, Deutschlands renommiertestem Chineexerten und dem am längsten in China lebenden westlichen Wirtschaftsjournalisten Fran ging 1994

nach Pinking zu einer Zeit, als China noch reine Werkbank war, die technologisch Jahrzehnte hinter dem Westen lag. Seitdem hat er über 30 Jahre

Westen lag. Seitdem hat er über 30 Jahre lang Chinas Aufstieg zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt und zur technologischen Supermacht aus erster Hand miterlebt und dokumentiert. Er hat

14 Bücher geschrieben, darunter den Spiegel Bestseller Nachbar China, gemeinsam mit dem Altkanzler Helmut Schmidt. Chen Zukunftmade in China, dass

Schmidt. Chen Zukunftmade in China, dass der Deutschlandfunk als Lehrbuch über eine Stadt, in der die Zukunft gemacht wird, bezeichnete und zuletzt der Autoschock über die Krise der deutschen

Automobilindustrie angesichts der chinesischen Konkurrenz. Er hat ein

chinesischen Konkurrenz. Er hat ein Dutzend Dokumentarfilme für ARD und ZDF gedreht, war Sachverständiger bei Bundestagsanhörungen und wurde 2024 zum Saarandbotschafter ernannt. In diesem

Saarandbotschafter ernannt. In diesem Gespräch sprechen wir über den aktuellen Stand der künstlichen Intelligenz in China. Warum chinesische Open Source

China. Warum chinesische Open Source Modelle mittlerweile 30% des Weltmarktes kontrollieren, den Shipkrieg zwischen USA und China, Chinas Dominanz bei

humanuin Robotern. Warum 83% der

humanuin Robotern. Warum 83% der Chinesen KI positiv sehen, während in Deutschland jeder Dritte Angst davor hat und welche Dinge alle bei China übersehen. Frank Siren ist jemand, der

übersehen. Frank Siren ist jemand, der China nicht nur aus Studien und Schlagzeilen kennt, sondern aus drei Jahrzehnten Praxisalltag vor Ort. Und

genau deshalb ist dieses Gespräch so wertvoll. Und falls du mich noch nicht

wertvoll. Und falls du mich noch nicht kennst, mein Name ist Leonard Schweding und hier bei Everlast AI dreht sich alles um künstliche Intelligenz im Geschäftskontext. Ich bin überzeugt,

Geschäftskontext. Ich bin überzeugt, dass künstliche Intelligenz die größte industrielle Revolution der Menschheitsgeschichte ist und sehe es als Gefahr, wenn sich diese Macht und das Wissen um jene nur in den Händen

einer kleinen Elite konzentriert. Meine

Mission mit Everlast AI ist es daher dieses Wissen und all die Entwicklungen für jenen einfach verständlich zu übersetzen und zugänglich zu machen.

Dazu spreche ich hier auf dem Kanal seit nun über zwei Jahren mit den weltweit führenden Professoren, KI Forschern, Zukunftsanalysten und Unternehmern aus meinem Netzwerk und stelle dir all das völlig kostenfrei zur Verfügung. Die

größte Unterstützung für diesen Kanal ist es, wenn du dieses Video hier likest, sofern es dich inspiriert und es mit deinen Freunden und Kollegen teilst, die sich noch nicht so tief mit KI beschäftigt haben wie du. Und nun freue ich mich, dir dieses Gespräch mit Frank

Sieren zu präsentieren.

Ja, hallo Frank, herzlich willkommen.

Schön, dass du heute mit dabei bist und du lebst jetzt seit über drei Jahrzehnten in Peking, länger als jeder andere westliche Wirtschaftsjournalist.

Du hast also Chinas Aufstieg vom Kopierladen über die Werkbank der Welt bisschen zum ja Technologieführer aus erster Hand miterlebt. Du hast Helmut Schmidt mit Helmut Schmidt darüber gesprochen, 14 Bücher geschrieben und

Eindutzen Dokumentarfilme gedreht. Ähm,

lass uns zunächst mal ganz vorne anfangen. Für alle, die dich noch nicht

anfangen. Für alle, die dich noch nicht kennen. Warum bist du damals nach China

kennen. Warum bist du damals nach China gegangen und was hat dich dort gehalten?

Das war eher ein Zufall, dass ich dahinereist bin und ähm als ich dann da war, habe ich sehr schnell gesehen, dass äh ähm das eine unglaublich spannende

Entwicklung ist. eine Gesellschaft im

Entwicklung ist. eine Gesellschaft im Aufbruch, das war 1994 ähm ähm eine unglaubliche Dynamik, eine positive Stimmung und ähm das hat mich

neugierig gemacht und dann bin ich im Grunde aus Neugier geblieben und bis heute stehe ich jeden Morgen auf und bin neugierig, wie es weitergeht.

Ja, spannend. Und wir wollen gleich auch noch mal über all die fachlichen und ganzen technischen Details sprechen, gerade im Bezug auf KI, humanoide Roboter. Wie würdest du allerdings zum

Roboter. Wie würdest du allerdings zum aktuellen Zeitpunkt die allgemeine Stimmung in China beschreiben ähm im Bezug auf KI und die Zukunft im Allgemeinen? Na, die Chinesen sind

Allgemeinen? Na, die Chinesen sind natürlich dadurch, dass sie eine aufsteigende Gesellschaft sind, sind Technologie offener. Dazu muss man ein

Technologie offener. Dazu muss man ein bisschen in die Geschichte schauen, um das zu verstehen, denn so bis 1820

war China im Grunde das innovativste Land der Welt, eine Weltmacht und eine sehr alte Weltmacht schon ähm schon 20

Jahrhunderte alt, 200 vor Christus wurde China gegründet und dann hatten sie aber eine schwierige Phase, weil sie äh sich selber für das Reich der Mitte hielten

und ihre ihre globalen Wettbewerber unterschätzt haben und dann mal eben die industrielle Revolution übersehen haben, dann sind sie in die Defensive geraten,

in doch starke wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen. Dann fiel das

Schwierigkeiten gekommen. Dann fiel das Land auseinander, der Kaiser musste abdanken, dann Kamo, Dung, der hat das Land wieder geeint, aber der hatte keine

Ahnung von Wirtschaft. Und äh ähm dann war China ziemlich runtergewirtschaftet beim to bei Tod von Maoed Dung auch

noch. Also die waren von 30% Anteil an

noch. Also die waren von 30% Anteil an der Weltwirtschaft runter auf vielleicht unter 2 %. Und ähm der Nachfolger von

Mao, der Denia Ping, der Reformer, der hat dann gesagt, das hat keinen Sinn.

Wir müssen uns von den Ausländern, also aus der kommunistischen Sicht von den Kapitalisten, den Imperialisten helfen lassen. Und das war damals ähm für die

lassen. Und das war damals ähm für die meisten Kommunisten eine ziemlich absurde Vorstellung, äh dass man sich von denen helfen lässt. mit dem man eigentlich im Wettbewerb steht. Es war

die Überlegung, dass äh China wieder auf das Niveau des Westen kommt in in indem man es anders macht.

Ähm, aber der D hat sich dann durchgesetzt und dann hat man ein Gelände abgezäunt und da hat man ein paar Ausländer reingelassen und paar Chinesen und hat mal geguckt, wie die sich vertragen,

wenn die zusammen ähm was produzieren und das hat sehr gut funktioniert. Und

dieses Gelände an der Grenze zu Hong Kong, das ist äh heute die innovativste Stadt der Welt, wahrscheinlich Chinin,

in 40 Jahren von 0 auf 25 Millionen Menschen gewachsen. Das hat's noch nie

Menschen gewachsen. Das hat's noch nie in der Geschichte der Welt gegeben, so etwas. Und seit letztem Jahr sind sie

etwas. Und seit letztem Jahr sind sie laut Patentbehörde der UN in Genf die Region vorm Silicon Valley und vor dem

Großraum Tokyo, die am meisten ähm Patente generieren. Das heißt äh ähm sie

Patente generieren. Das heißt äh ähm sie waren eine lange Zeit äh Fabrik der Welt und wir haben gedacht, das bleibt immer so. Das heißt, wir haben gesagt, die

so. Das heißt, wir haben gesagt, die Chinesen sind nicht innovativ, die können nichts erfinden, die können nur das umsetzen, was wir machen und hatten gedacht, wir erfinden Sachen, die

produzieren sie, die verkaufen wir die Produkte in China. Ein Teil der Produkte werden nach Europa oder in die Welt exportiert. Für die Chinesen war aber

exportiert. Für die Chinesen war aber immer klar, dass sie nicht die Fabrik der Welt bleiben wollen, sondern äh für die war immer klar, sie wollen wieder

eine Weltmacht werden und ähm sie haben sehr schnell begriffen, dass sie das militärisch nicht hinbekommen, sondern dass es nur einen einzigen Weg gibt, nämlich innovativer zu sein als der

Westen. Und da hat man dann wirklich die

Westen. Und da hat man dann wirklich die Ärmel hochgekrempelt, auch im Windschatten ähm unserer Vorurteile. die

haben uns zurückgelehnt und gesagt, na ja, das wird nichts mit der chinesischen Kreativität. Und da haben sie dann

Kreativität. Und da haben sie dann aufgeholt und eben jetzt in zentralen Industrien äh sich selber in die Lage

versetzt, nicht nur ähm die Innovationsgeschwindigkeit, sondern auch die Innovationsrichtung zu bestimmen. Das ist bei den E-Autos so,

bestimmen. Das ist bei den E-Autos so, einer zentralen Industrie in Europa, aber eben auch bei den Chatbots ähm äh

wo sie doch jetzt immer deutlicher die amerikanischen Modelle überholen über Atomkraftwerke und viele andere Technologien.

Und deswegen ist China eben jetzt von einem Partner, von einem Produktionspartner zu einem sehr innovativen Wettbewerber geworden und darauf müssen wir uns in

Zukunft einstellen.

Ja, da kann man jetzt auch zynische Parallelen ähäh ziehen, wenn du sagst innovativstes Land der Welt, dann überheblich geworden und den Anschluss verloren. Äh da gehen wir gleich noch

verloren. Äh da gehen wir gleich noch ein bisschen mehr auf die aktuelle Lage ein von im Vergleich auch des Stimmungsbildes vom Westen und China.

Ähm, jetzt sprechen wir hier sehr häufig über künstliche Intelligenz, deswegen will ich dir dazu zunächst noch mal ein paar Fragen stellen. Du hast damals ä Januar 2025 den Diebepsieg Durchbruch in der Berliner Zeitung als neuen Sputnik

Schock bezeichnet und geschrieben: "Erst die Autobranche, jetzt künstliche Intelligenz. China überholt die

Intelligenz. China überholt die Schlüsselindustrien des Westens." Nun

steht Deepsieg Version 4 kurz bevor.

Vielleicht ist es schon da, wenn wir, wenn es wie die Hornerland geht. Die

Quenfamilie von Alibaba hat über 700 Millionen Downloads. Kimi K 2.5, man

Millionen Downloads. Kimi K 2.5, man kommt kaum noch hinterher. äh auch laut A16C nutzen ca. 80% und das war für mich somit die spannste Zahl der Silicon Valley Startups chinesische Modelle.

Kannst du uns dem nächsten Einblick in die Strategie Chinas geben, warum sie so stark auf Source sitzen?

Na ja, das ist äh zunächst einmal ja ein Widerspruch. Man denkt ja, dass ein

Widerspruch. Man denkt ja, dass ein autoritäres politisches System wie China eher auf close so Source setzt ähm und ein doch noch im Silicon Valley

zumindest liberales offenes System auf Open Source. Aber wenn man genauer

Open Source. Aber wenn man genauer hinguckt, dann sieht man eben ähm, dass in den USA am Ende die Unternehmen das sagen haben und die Richtung bestimmen.

Und die Unternehmen, das sieht man an Apple, die haben eben eher ein Interesse an Close Source. Das ist ja auch klar.

Ähm, je je mehr sie ihr Knohow zusammenhalten, desto einfacher ist es das Knohow zu monotarisieren, also Geld damit zu verdienen. Und desto

einfacher ist es auch ab Front Geld einzusammeln, äh weil man eben schon sehr genau erklären kann ähm wer was für

das jeweilige Modell bezahlen muss. In

China ist es anders insofern als dass dort am Ende der Staat die Richtung angibt und der Staat sagt ähm uns sind die kurzfristigen Gewinne der

Unternehmen nicht so wichtig, sondern uns ist es wichtig, dass die Volkswirtschaft möglichst schnell und möglichst breit und tief innovativer

wird. Und deswegen ähm zwingt der Staat

wird. Und deswegen ähm zwingt der Staat praktisch alle ähm äh Marktteilnehmer in China Open Source äh zu benutzen, was

dazu führt eben, dass diese Innovationen sich ganz schnell ausbreiten, sie weiterentwickelt werden. Hat auch

weiterentwickelt werden. Hat auch bisschen den Nachteil, dass auch die Nachbarn Chinas das übernehmen können.

Natürlich ähm die Inder haben eine ganze Menge äh der Modelle jetzt sozusagen spezifiziert für die äh indischen Bedürfnisse. Aber das ist ein Nachteil,

Bedürfnisse. Aber das ist ein Nachteil, den man in Kauf nimmt. Wichtig ist eben, dass ähm diese neuen Open Source Modelle sich so schnell verbreiten, dass sie

ganz schnell wieder neue Innovation kreieren können. Und deswegen müssen wir

kreieren können. Und deswegen müssen wir davon ausgehen, dass die Innovationsgeschwindigkeit, die die Chinesen jetzt vorlegen, eher noch höher wird, als sich zu

verlangsamen. Welche Rolle spielt hier

verlangsamen. Welche Rolle spielt hier aus deiner Sicht die Akzeptanz, also, dass man Open Source als strategisches Vehikel nutzt, um halt die Akzeptanz oder die Integration auch im Westen zu fördern, weil man halt sagt, ich kenne

selbst von einigen Kunden äh aus dem Mittelstand von uns, ich habe sogar schon von deutschen Universitäten äh gehört, die auf ihren Servern Quennmodelle äh laufen haben. Ja, weil

es halt einfach die besten lokalen Modelle sind und man wahrscheinlich ein chinesisches Closource Modell wird man wahrscheinlich noch mal mehr drüber nachdenken als bei schon bei einem US-Anbieter. Meinst du, das ist halt

US-Anbieter. Meinst du, das ist halt auch ein wesentlicher Faktor, also, dass man halt tief in die westlichen Infrastrukturen integriert sein äh möchte, dadurch, dass man es eben lokal und

Ich glaube nicht. Ich glaube, die denken viel weniger an den Westen als als daran selber wieder stark zu werden.

Das ist ja sozusagen am Ende ganz menschlich. Wenn man sehr erfolgreich

menschlich. Wenn man sehr erfolgreich war und dann kommt man in eine Krise, dann ist man eher darauf fokussiert wieder dahinzukommen, wo man selber mal war und guckt gar nicht so auf die internationalen Wettbewerber. Das ist

internationalen Wettbewerber. Das ist erst der zweite Blick. M

und deswegen würde ich sagen ähm äh, dass die Frage, wie man sich mit dem Westen integriert, dann erst entsteht, wenn man selber wieder so stark ist,

vorne ist und innovativ ist. Wir machen

vielleicht im Westen immer den Fehler und glauben äh ähm die Chinesen alles machen, die Chinesen oder alles, was die Chinesen machen, machen sie, um äh sich

mit uns vergleichen zu können oder es uns heimzuzahlen oder uns zu unterwandern und so. Das ist gar nicht so. Die sind hauptsächlich mit sich

so. Die sind hauptsächlich mit sich selber beschäftigt und was wir so machen, ist denen ziemlich egal. ähm

solange wir denen nicht in im Weg stehen, vor allem ab dem Zeitpunkt, wo man dann und das ist jetzt bei den KI Modellen so, wo man dann im Grunde die

Führung übernimmt und gar nicht zu sehr gucken muss, was im Silicon Valley passiert. Ja, das ist ein super super

passiert. Ja, das ist ein super super spannender Perspektive und du sagtest ja Innovation fördern, das steht mal im Vordergrund und wenn wir jetzt über künstliche Intelligenz sprechen, dann müssen wir natürlich auch über Chips

sprechen und die USA haben ja ganz prominent im Januar jetzt den Export von Nvidia H200 Chips nach China wieder genehmigt. Doch jetzt, und das fand ich

genehmigt. Doch jetzt, und das fand ich das Spannende, dreht China den Spieß ja um. Peking hat den Zoll angewiesen, H200

um. Peking hat den Zoll angewiesen, H200 Importe zu stoppen und chinesische Firmen sollen die Chips nur noch kaufen, wenn es unbedingt nötig ist und das soll kritisch hinterfragt werden.

Gleichzeitig arbeitet Huawei an eigenen 3 Nanometer Chips für 226, Plan 600.000 Sent KI Chips auszuliefern, doppelt so viel noch wie 225. Und was siehst du

hier im Hinblick auf die ganze US-China Chipthematik und wie schnell China jetzt auch eigene Innovation in dem Bereich fördert? Ja, das ist eigentlich super

fördert? Ja, das ist eigentlich super spannend, weil am Ende muss man sagen oder das ist jetzt schon abzusehen, dass Donald Trump genau das Gegenteil dessen erreicht hat, was er eigentlich

erreichen wollte, indem er verboten, Nvidia verboten hat, Chips nach China zu liefern. Das hat im Grunde dazu geführt,

liefern. Das hat im Grunde dazu geführt, dass äh der chinesische Staat Hand in Hand mit den Privatunternehmen im Grunde

alle möglichen Kräfte gebündelt hat, um diesen Rückstand so schnell wie möglich aufzuholen und

auf Augenhöhe mit den Amerikanern zu kommen. Und ein Zeichen dafür, dass man

kommen. Und ein Zeichen dafür, dass man jetzt wieder Chips liefert, ist eben durchaus ein Zeichen dafür, dass man gesehen hat, das hat nicht so gut funktioniert. Ähm, nur jetzt ist es im

funktioniert. Ähm, nur jetzt ist es im Grunde zu spät. Jetzt sind die äh Chinesen auf Kurs und die Reaktion der chinesischen des chinesischen Staates zu

sagen, kauft die nur, wenn ihr unbedingt müsst, hat ja damit zu tun, dass man diesen Wettbewerbsdruck weiter aufrechhalten möchte. Man möchte

jetzt nicht, dass die chinesischen Entwickler ähm sich zurücklehnen, weil sie sagen, na jetzt können wir die anderen wieder kaufen, sondern sie möchten, dass ihre Kunden jeden Tag

anrufen und sagen, seid ihr schon soweit, wir brauchen unbedingt ähm bessere Chips. Äh strengt euch an, gebt

bessere Chips. Äh strengt euch an, gebt Gas und macht weiter. Und was äh die Chinesen da gemacht haben, ist sie haben sich sehr genau angeschaut ähm wo im

Grunde die Schwachstellen sind und auch wo die Starken sind und haben dann festgestellt, ähm das Nadelöhr, das technologische Nadelöher liegt ähm nicht

so sehr bei der Entwicklung sehr sehr moderner Chips, sondern bei der Herstellung der Chips. hat eine

holländische Firma hat im Grunde das Monopol und es ist sehr schwierig diese ähm Maschinen nachzubauen und selbst zu entwickeln.

Und da hat man sich überlegt ähm das muss man trotzdem versuchen, aber ähm gleichzeitig versucht man einen Umweg zu

gehen, der wiederum dann am Ende auch eine Abkürzung ist. Die Huawei z.B. die

haben geschaut, wo wo sind denn die Schwachstellen von Nvidia? Und ähm da wir heute in Chipklustern denken, haben Sie sehr schnell gesehen, an den Chips

ähm kann man relativ wenig machen. Da

holt man zwar auch, aber wo es eine Schwäche gibt, das ist die Verbindung.

Also, wenn die Daten von einem von einem Chip in einem Chipkluster zum anderen transportiert werden und ähm da haben die sich drauf konzentriert und im

vergangenen Jahr nach Herstellerangaben Chipkluster entwickelt, die 60 mal schneller sind als das, was Nvidia liefert. Und da sieht man dann schon

liefert. Und da sieht man dann schon ähm, wo die Reise hingeht. Also, wie

gesagt, bei den Chips wird's noch ein bisschen dauern, aber ich habe keinen Zweifel, ähm, dass es ihnen auch dann ähm sehr schnell gelingen wird, entsprechende Maschinen herzustellen und

sie dann in einer Situation sind, dass sie gar nicht mehr ähm auf US-amerikanische Technologie angewiesen sind. Ja, vor allem auch in einer

sind. Ja, vor allem auch in einer beeindruckenden Geschwindigkeit. Man da

beeindruckenden Geschwindigkeit. Man da sagt ja immer Nvidia ist 30, 40 Jahre Inhaber geführt im Markt, die haben ein riesen Burgkram um ihr Geschäftsmodell und jetzt sieht man ja, so groß ist

dieser Gram im Zweifel nicht. Und wenn

wir über Innovation sprechen, dann ist es oft ja nicht nur ein technisches ähm, sondern auch kulturelles Thema. Und der

Dylan Patel von Seminalysis hat neulich in dem Interview was für dich sehr spannendes erzählt. Du hast da ja auch

spannendes erzählt. Du hast da ja auch Einblicke wie kein anderer und zwar, dass in China ein ganzes TV Genre nur rund um die Halbleiterindustrie gibt.

Also so wie man sich im Mainstream hier zu Lande oder in den USA sowas wie Love Island anschaut, ja, spielen sich in China Dramen in Chipfabriken an. Ähm ist

das tatsächlich so, dass Chips in China Popkultur sind und was übersehen aus deiner Perspektive die meisten im Westen im Hinblick auf Chinas Technooptimismus, nenne ich das mal in der breiten Bevölkerung?

Na ja, Tech ist Popkultur, Tech ist was positives. Es hat es ist nicht so wie

positives. Es hat es ist nicht so wie nicht so bedrohlich wie im Westen. Bei

uns haben neue Technologien ja erstmal etwas, wo man sagt, m was machen die mit uns? Äh ähm und wir haben nicht so das

uns? Äh ähm und wir haben nicht so das Bedürfnis damit zu spielen und das erstmal auszuprobieren. Das ist ganz

erstmal auszuprobieren. Das ist ganz anders in China in der aufsteigenden Gesellschaft. Da ist man offener dafür,

Gesellschaft. Da ist man offener dafür, da probiert man das aus und das ist im Grunde auch ein Teil der Popkultur. Ähm

ein Beispiel ist die die auch die Vernetzung der Autos oder dass man in der Beschäftigung mit der Technologie im Grunde plötzlich Produkte anders nutzt.

Ähm, ich habe ja ähm kürzlich ein Buch geschrieben über die Autoindustrie, weil da kann man das sehr sehr exemplarisch und sehr gut zeigen, wie sich das verändert. Ähm, das heißt, der

verändert. Ähm, das heißt, der Autoschock und äh es war eben ein Schock für uns insofern als dass wir gedacht haben, wir könnten die Innovationsgeschwindigkeit

und die Richtung der Automobilität für immer mitbestimmen. Und dann kamen

immer mitbestimmen. Und dann kamen plötzlich neue Technologien und äh junge neugierige Kunden und die haben das Auto total verändert. Es steht jetzt nicht

total verändert. Es steht jetzt nicht mehr der Fahrspaß äh im Mittelpunkt, nämlich die Frage, wie verhält sich das Auto bei 210 in einer Kurve, sondern äh

im chinesischen Stop and Go ist die Vernetzung wichtiger, ist das autonome Fahren wichtiger, ist es wichtiger, dass das Auto eine Lounge ist, eine Art

Wohnzimmer. Und so haben diese

Wohnzimmer. Und so haben diese neugierigen auch verspielten äh Kunden haben ähm die Produkte verändert, weil natürlich die Anbieter

sehr schnell gemerkt haben, sie müssen andere Produkte anbieten ähm als die äh die aus dem Westen kommen. und äh ähm

und so hat sich das dramatisch verändert und ähm jetzt gehören diese Art von Autos eben ganz selbstverständlich zur chinesischen Lebenskultur. Und es ist

chinesischen Lebenskultur. Und es ist eben ganz wichtig, dass man mit Sprachbefehl im Auto dann seinen Reiskocher zu Hause an und ausmachen kann oder die Vorhänge auf und zu oder

was auch immer und dass das alles sozusagen eine eine Einheit ist und dass man eben nicht mehr selber fahren muss.

Und ähm die Nachteile der Technologie, die an die denkt man in China erst in der in der zweiten Runde. Was dazu

führt, dass wenn neue Technologien eingeführt werden oder entwickelt werden oder sich entwickeln, dass es erstmal keine Spielregeln gibt. Wir machen das ja genau umgekehrt. Wir haben ja erstmal

eine Ethikkommission eingesetzt in in Deutschland für das autonome Fahren und haben dann gesagt, jetzt sind wir führend. Ja. Und ähm äh die Regeln sind

führend. Ja. Und ähm äh die Regeln sind dann aber eben zum Teil so, dass keine keiner mehr Lust hat, in diesen Bereich zu investieren, weil man kann gar nicht mehr, wie man beim Fußball sagt, in den

freien Raum spielen. Und in China ist das umgekehrt. Man lässt mal erstmal

das umgekehrt. Man lässt mal erstmal eine Industrie loslaufen. Im Falle der Autoindustrie habe ich das beschrieben in dem Buch auch, da dürfen alle mitspielen und hat man plötzlich 130

Player. Ähm was natürlich selbst für so

Player. Ähm was natürlich selbst für so ein großes Land Wahnsinn ist und alle wissen im Grunde am Ende bleiben ein Dutzen übrig. Aber dieser dieser

Dutzen übrig. Aber dieser dieser unglaubliche Wettbewerbsdruck, der bringt natürlich dann an allen Ecken und Enden neue Innovationen hervor.

ähm der zwingt die Hersteller immer effizienter zu produzieren und am Ende gibt's halt eine Konsolidierungsphase und in dieser Konsolidierungsphase

übernehmen halt die großen die Kleinen und sind am Ende dann noch stärker, weil sie die Innovation der Kleinen übernommen haben, aber auch die Volumen und sind eben dann richtig

wettbewerbsfähig und dann kommt der Start und fängt mit Regeln an. Z.B. hat

man jetzt äh um beim Beispiel Auto zu bleiben, man hat jetzt die versenkbaren ähm Türgriffe äh verboten, weil bei einem Unfall oder bei einem

Brand es schwierig ist, da die Autos zu öffnen. Äh das macht man aber ist

öffnen. Äh das macht man aber ist hinterher und unter Umständen, wenn man zehn solche Regeln vorher gehabt hätte, dann wäre der Innovationsschub viel langsamer verlaufen. Und das ist der

langsamer verlaufen. Und das ist der große Unterschied in der Innovationsgeschwindigkeit und Offenheit zwischen Europa und China. Mm.

Wenn du bis hierhin zugehört hast, gehörst du bereits zu den 1%, die verstanden haben, wie massiv KI gerade alles verändert. Doch die wichtigste

alles verändert. Doch die wichtigste Frage ist, bist du gerade auf der richtigen Seite dieser Revolution?

Während überall talentierte Entwickler, Marketingleute und Vertriebsmitarbeiter in langsam sterbenden Branchen arbeiten und ihr Potenzial verschwenden, gibt es eine kleine Gruppe von Menschen, die genau das Gegenteil erlebt. Menschen,

die dafür sorgen, dass deutsche und europäische Unternehmen wieder wettbewerbsfähig werden und an der wohl wichtigsten Technologie der Menschheitsgeschichte, also künstliche Intelligenz ganz vorne mitarbeiten.

Genau diese Eliteeinheit bauen wir gerade bei Everlast AI auf. Als

Marktführer für KI Automatisierung arbeiten wir mit über 1800 Kunden zusammen von Mittelständler bischen zu Hin Champions und wir stellen gerade laufen die besten Köpfe aus ganz Deutschland ein. Egal, ob du KI

Deutschland ein. Egal, ob du KI Entwickler bist, Software Developer, Videoeditor im Marketing arbeitest oder in die KI Kundenberatung im Vertrieb möchtest, wenn du verstanden hast, dass KI nicht nur ein Tool ist, sondern die

fundamentalste technologische Revolution unserer Zeit, dann hast du jetzt eine einmalige Chance. Bei uns arbeitest du

einmalige Chance. Bei uns arbeitest du nicht an irgendwelchen sinnlosen Consumer Apps oder veralteten System, sondern mit KI Lösungen, die Millionenumsätze generieren und dafür sorgen, dass Europa wieder wettbewerbsfähig wird. Dank unserem

wettbewerbsfähig wird. Dank unserem Netzwerk aus internationalen Toppexerten Bobsor und Silicon Valley Unternehmern bist du immer zi d Jahre vor allen anderen und findest bereits ein exzellentes Team aus den weltweit

klügsten und besten Köpfen in ihrem Feld bei uns vor. Wenn du also zu den Besten gehörst und wirklich etwas bewegen möchtest, dann bewirb dich jetzt auf everlastkarriere.de. de. Werde jetzt

everlastkarriere.de. de. Werde jetzt

Teil der Sperrspitze der KI Revolution in Deutschland und damit zurück ins Video.

Also bemerkenswert finde ich da ja, dass du sagst, es herrscht ein unglaublicher Wettbewerbsdruck und der wird auch noch gefördert. Äh, du hast ja vorhin noch

gefördert. Äh, du hast ja vorhin noch schon von dem Buch Autoschock äh gesprochen, September 2025 äh ist das erschienen und dort hast du meine ich auch beschrieben, dass sogar ja auch ausländische Hersteller äh massiv

subventioniert werden, wie beispielsweise äh Tesla, die man massiv subventioniert hat, äh um den internen Wettbewerb zu fördern und das ist vielen, glaube ich, gar nicht so klar.

Ja, also die als die haben ja die E-Autoindustrie entwickelt und haben dann geschaut, wer ist denn im internationalen Markt der beste und da muss man nicht lange gucken. Das war ähm

Ende des letzten Jahrzehns war das Tesla natürlich, das waren sie die Vorreiter und dann haben sie Tesla, ich glaube 2018, 2019 eingeladen, eine Gigafabrik

in China zu bauen. Und in China ist es so, man kriegt äh für jedes verkaufte E-Auto dann eine Prämie, die das E-Auto

preiswerter macht. Und so hat Tesla in

preiswerter macht. Und so hat Tesla in seinen besten Zeiten 240 Millionen an Subventionen vom chinesischen Staat bekommen zu einer Zeit, in der

gleichzeitig US-Präsident Donald Trump an der Macht war. Da sind die Chinesen unglaublich pragmatisch, aber sie sind auch genauso pragmatisch,

wenn sie dann das Gefühl haben, dass sie Tesla nicht mehr brauchen. Und das ist inzwischen der Fall. ähm die

Verkaufszahlen von Tesla sinken.

Inzwischen haben die Chinesen das Tesla Auto soweit überholt, ähm dass Tesla eben nicht mehr in der Lage ist, ähm

Druck auf den Markt auszuüben, äh äh besser zu werden. Also, der Moh hat seine Schuldigkeit getan. Ich weiß gar nicht, ob man sowas heute noch sagen

darf, aber ähm so denken sie und lassen jetzt diesen Faktor wieder ähm aus dem Blickfeld. äh äh gehen und äh Tesla

Blickfeld. äh äh gehen und äh Tesla verkauft jetzt immer weniger Autos und da kümmert sich der Start nicht drum und die werden wahrscheinlich früher oder später eher eine ranständige Funktion

dann im Markt haben.

Wenn wir jetzt übertwirtschaftliche Strategien sprechen, viele wissen ja auch nicht, dass es in China sogenannte Einproduktstätte gibt. So, so gibt's

Einproduktstätte gibt. So, so gibt's beispielsweise eine Stadt über Spitz gesagt vielleicht, die sich nur für Mikrofon oder Kameraarme spezialisiert hat, also eine ganze Metropole, eine für Lampenschirme, für Socken äh und so

weiter. Was steckt dahinter? Also diese

weiter. Was steckt dahinter? Also diese

extreme Spezialisierungsstrategie und warum funktioniert das?

Na ja, das ist auch diese Überlegung, dass man im Grunde äh dadurch den Wettbewerb erhöht und natürlich die Produktion effizienter macht. Also, es

ist natürlich ein Unterschied als ob, wenn ich in der, ich sage mal, qu Porzellanindustrie bin, wenn meine ganzen Wettbewerber ähm schräg gegenüber

sitzen in der gleichen Stadt, ähm dann ist natürlich der Druck höher auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist es natürlich für die Supplier, für die Zuliefer viel einfacher. Sie können

ganz andere Preise machen, weil sie müssen nicht in ein riesiges Land liefern, mal in die Stadt, mal in jene Stadt in kleinen Mengen, sondern sie

können relativ große Mengen durch die gleichen Logistiksysteme in eine große Stadt liefern und das macht die Produkte

am Ende effizienter. Und für die Kunden ist es natürlich auch gut, weil die wenn sie einkaufen eben gleich in einer Region in einer Stadt rumlaufen können und sagen, ja

gut, der hat mir mehr geboten, der andere hat den Vorteil und können es direkt vergleichen. Ist eigentlich eine

direkt vergleichen. Ist eigentlich eine ein relativ cleverer Eingriff des Staates, um wiederum den Wettbewerb zu erhöhen.

Na ja, das ist höchst interessant. Wir

waren jetzt gerade bei Tesla in dem Kontext und Elask hat jetzt selbst im Januar noch mal gewarnt. Wir sehen keine ernstzunehmenden Konkurrenten außerhalb von China. Schiner ist ein Ascker

von China. Schiner ist ein Ascker schreibt er. Äh konkret gibt es in China

schreibt er. Äh konkret gibt es in China mittlerweile über 140 Unternehmen, die an humanöen Robotern arbeiten. Also er

bezieht das nicht nur auf auf die E-Autosparte von Tesla, sondern eben auch auf die Optimus humanoide Robotersparte. In den USA gibt's so eine

Robotersparte. In den USA gibt's so eine Handvoll ä Unternehmen und seit Ende 2024 haben Peking, Schenzen und andere Städte Investment Force in Höhe von insgesamt über 26 Milliarden Dollar

aufgelegt, ausschließlich nur für Robotik. Und welche Parallelen siehst du

Robotik. Und welche Parallelen siehst du hier vielleicht zunächst äh in der Strategie Chinas im Bereich Humanoide Roboter zur E-Auto Industrie? Ja, also

sozusagen erstmal machen sie das bei jeder Industrie gleich, also möglichst viele Player und dann Druck, aber sie haben auch gesellschaftlichen Druck bei

diesem äh Thema humanoide Roboter voranzukommen, weil China eine alternde Gesellschaft ist und sie können sehr schnell in die Situation kommen, dass

sie für die Arbeit, die sie haben, nicht mehr genug Leute haben und dann ist es natürlich wichtig, dass man auf Roboter zurückgreifen kann. Und warum humanoide

zurückgreifen kann. Und warum humanoide Roboter? Das ist auch hat auch einen

Roboter? Das ist auch hat auch einen ganz pragmatischen Grund. Eigentlich

könnte man ja sagen, ähm ein Roboter mit sechs Armen und acht Beinen und äh einem Propeller ist viel besser. Äh ähm ist

ähm ist viel leistungsfähiger. Aber das

Problem ist, wenn man solche Roboter hat, muss man dann die ganzen Arbeitsplätze umbauen. Wir reden ja

Arbeitsplätze umbauen. Wir reden ja davon äh Arbeitsplätzen z.B. am Band in der Fabrik, aber auch Arbeitsplätze in äh Restaurants, in Krankenhäusern,

Altenpflege und so weiter und so fort.

Und da ist es natürlich viel effizienter, dass man einen Roboter baut, der einem Menschen möglichst ähnlich ist, weil man den dann ähm sehr

viel einfacher in Berufen einsetzen kann, die eben auf Menschen zugeschnitten sind, wo die Umgebung auf Menschen zugeschnitten ist. Und deshalb

setzt man so stark auf die humanoiden Roboter und dass es einfacher wieder in einer Gesellschaft die Technologie offen ist, wo die Leute das ausprobieren, wo

die Leute neugierig sind, wo nicht ein Aufschrei der Empörung ähm durchs Land geht, wenn man dann mal ein paar Roboter ähm bei einem Marathon mitlaufen lässt,

wie das im vergangenen Jahr in Peking war und die dann äh die einen kriechen, die anderen verlieren ihre Köpfe, die Dritten humpeln. die vierten stolpern.

Dritten humpeln. die vierten stolpern.

Das ist auch noch alles sehr unausgereift, aber ist eben etwas, was den Leuten Spaß macht, während man bei uns wahrscheinlich eher dann die Schattenseiten und die Risiken betonen

würde oder dass es so Roboter Balletts gibt, dass in den großen TV-Shows äh diese Roboter inzwischen auftauchen ähm und dort Ballett Vorführung oder

Tanzvorführung machen.

Ähm wo man durchaus noch sieht, da ist noch ein bisschen Luft nach oben. Das

ist jetzt noch nicht so rund, wie man sich das vorstellen würde, aber das zeigt eben auch dieses Selbstbewusstsein, diese Try and Error Taktik, also einfach versuchen auszuprobieren,

ähm, die diese chinesische Gesellschaft prägt im Unterschied äh zu europäischen.

Ja, vielleicht, weil du es jetzt gerade angesprochen hast, dazu noch mal konkret die Frage. Ich hatte hier neulich mit

die Frage. Ich hatte hier neulich mit Professor Dr. Alexander König von Theo München gesprochen. gesagt, das größte

München gesprochen. gesagt, das größte Bottleneck von Humanoiden sind im Kern die Daten und es braucht Trainingszentren. Ähm, da gibt's in

Trainingszentren. Ähm, da gibt's in China jetzt schon mittlerweile über oder rund 40 Trainingszentren, aber wenn ich mir jetzt so die den Diskurs im Westen äh anschaue, dann belächelt man China im Bereich Robotik auch allzu gerne, weil

man sagt, ja, die können ja nur Tanzshows, machen da irgendwelche Roboter äh äh Olympianen, vielleicht kannst du da noch mal ein bisschen tiefer eingehen, warum man das äh wirklich so macht und

ähm was da übersehen wird. Ja, das ist das Belächeln ist wirklich ein ein eigenartiges Phänomen, ähm weil es am Ende ja selber schadet. Das Belächeln

führt ja dazu, dass wir unsere Wettbewerber unterschätzen. Aber

Wettbewerber unterschätzen. Aber offensichtlich, es ist ja auch kein neues Phänomen, offensichtlich neigen die Etablierten dazu, die äh Aufsteiger schlecht zu machen, weil sie glauben,

sie haben dann noch ein bisschen länger Luft ähm so weiter zu leben wie bisher.

Also, das ist ein ein durchaus übliches Phänomen. Nur ähm die die wir Europäer

Phänomen. Nur ähm die die wir Europäer haben das eben was China betrifft äh ähm doch sehr ausgeprägt gemacht. Das heißt,

wir haben uns jahrzehntelang sehr intensiv mit den Schwächen Chinas beschäftigt, was auch wichtig und richtig ist. Aber wir haben die Stärken

richtig ist. Aber wir haben die Stärken Chinas fast komplett aus den Augen äh gelassen und äh vor allem haben wir die Stärken und die Schwächen nicht in eine

Relation zueinandergesetzt und sind dann eben wieder das Beispiel Autoindustrie, aber ich könnte auch sagen Atomkraft, ich könnte auch sagen äh Chatbots ähm

und viele anderen Themen sind wir eines morgens aufgewacht und haben unsere Augen gerieben und äh gesehen, dass die Chinesen uns äh bereits überholt haben.

Das muss aufhören, wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen, wenn wir industriell mitspielen wollen, dann müssen wir schleunigst damit anfangen,

unsere Wettbewerber realistisch einzuschätzen und eben auch auch deren Starken anzuerkennen.

Ich glaube, das ist ein ein ganz ganz wichtiger Punkt, denn nur wenn ich mein Wettbewerber realistisch einschätze, kann ich ja überhaupt eine ähm vernünftige rationale Strategie

entwickeln, wie ich äh in diesem Wettbewerb bestehen kann. Mm.

Wenn ich sozusagen die Augen schließe und mich selber für den Besten halte, ähm und für jemanden, der unerreichbar und unersetzbar ist, dann komme ich ihm

ganz ganz schnell in Schwierigkeiten.

Und ähm wir wollen ja nicht, dass ähm Europa dann am Ende nur noch der Freizeitpark äh für die Chinesen ist, die sich von ihren anstrengenden

Innovationsschüben dann in London, Paris und Berlin ähm erholen oder in den Landschaften umherfahren, die es ja, die in Europa sehr toll sind.

Ja, der Freizeitpark ist ja noch daehend euphemistisch. Der David Reger von

euphemistisch. Der David Reger von Neura, der hatte gesagt, wir müssen aufpassen nicht zum Museum zu werden.

Das wäre wahrscheinlich dann noch schlimmer. Und wenn wir jetzt über

schlimmer. Und wenn wir jetzt über Wettbewerbsfähigkeit sprechen, gerade bei KI und Robotik, dann müssen wir natürlich über die Energie und Energiekosten sprechen, weil wir können noch so motiviert sein, wenn die Energiekosten einfach zu hoch sind oder

nicht da schlicht nicht da ist, dann sind wir letztlich nicht konkurrenzfähig und das ist natürlich ein riesen Thema.

Welche Einblicke hast du hier zunächst in die Energiestrategie Chinas gerade in Bezug auf Atomkraft, Solar und so weiter? Was steht da gerade im Fokus? Na

weiter? Was steht da gerade im Fokus? Na

ja, das ganz interessant ist, dass die Chinesen eben es nicht so machen wie die Europäer und in Europa vor allem die Deutschen, dass sie sagen, na, wir stellen erstmal alles mögliche ab und dann schauen mal, wie wir weiterkommen.

Also, wir haben ja in einem sehr kurzen Zeitraum uns von der Kohle verabschiedet, von der Atomkraft verabschiedet und dann auch ähm vom russischen Gas und sind jetzt in großen

Schwierigkeiten ähm mit der Folge, dass die dass die Energiepreise zu hoch sind, um international wettbewerbsfähig zu werden. Die Chinesen machen das anders.

werden. Die Chinesen machen das anders.

Die sagen, wir investieren alles, was wir können an Kraft und Knowhow in die Entwicklung von neuen Technologien. Wir

lassen aber die alten Technologien so lange laufen, bis tatsächlich äh es möglich ist, die alten Technologien durch die neuen äh zu ersetzen. Das

heißt, sie investieren ebenso in äh Atomkraft, in moderne Kohleverbrennungsanlagen, als auch in Windenergie, in

Solarenergie, in Wasserenergie. In

diesen drei letzten Bereichen sind sie Weltmeister. Da schaffen sie es äh

Weltmeister. Da schaffen sie es äh neue Anlagen zu installieren in einem Umfang, der ähm das bei weitem übertrifft, was Europa und die USA zusammen hinkriegen. Aber sie sind eben

zusammen hinkriegen. Aber sie sind eben auch inzwischen weltführend bei den Atomkraftwerken.

Die einzigen Atomkraftwerke der Generation 4, der vierten Generation, die laufen in China und sie haben dieses Produkt auch, ich sag mal, weiterentwickelt. Sie haben

sich darauf konzentriert, statt große Maßan äh gef maßgefertigte Atomkraftwerke zu bauen, die dann sehr teuer sind und bei denen es sehr lange

dauert, die herzustellen, haben sie sich drauf konzentriert, kleine in Massenproduktion hergestellte Anlagen äh zu entwickeln. ähm auf der Kugel

zu entwickeln. ähm auf der Kugel Kugelhaufenchnologie, die in Deutschland erfunden wurde, ist, die dazu führt, dass die Kraftwerke nicht mehr durchbrennen können, dass die Halbwertzeiten viel geringer sind und so

weiter und so fort. Und diese kleinen Anlagen, die kann man dann aneinander rein und je nach Geldbeutdel und äh Budget ähm äh sich dann eben immer neue

Anlagen dazu kaufen und das ist eben auch sehr praktisch für den globalen Süden, für Länder, die noch nicht so viel Geld haben. heißt also ein ganz anderes Herangehen an dieses

Energiethema bei durchaus dem gleichen Ziel, dass man nämlich so schnell wie möglich von ausländischen Energiequellen unabhängig werden müss

möchte, also vom Öl, von internationalen Kohlelieferungen, von Gas und so weiter und so fort. Aber man setzt dieses Ziel nie so absolut, dass einem das

wirtschaft Wirtschaftswachstum dabei sozusagen abgewirkt wird.

ähm, sondern man man denkt in diesen Balancen. Ja, man sagt, also einerseits

Balancen. Ja, man sagt, also einerseits will ich möglichst schnell unabhängig werden, andererseits möchte ich möglichst saubere Energien haben und drittens möchte ich das Wirtschaftswachstum hochhalten.

Und was man dann politisch macht, man man tarivergierenden Ziele ständig aus und versucht sie in einem Gleichgewicht zu halten. Ja, du

hast es jetzt gerade schon mehrfach implizit gesagt, dass Energie ja nicht nur eine rationale Diskussion oftmals ist, sondern auch eine moralische. Und

wenn wir jetzt auf Atomen schauen, du hast gerade davon gesprochen, China baut 100 mal so viel Solar aus, soweit ich weiß, in etwa wenn wir ein Gigawatt sprechen. Äh, warum ist Solar äh so ein

sprechen. Äh, warum ist Solar äh so ein so ein gigantischer Fokus gerade in China?

Na ja, weil es äh weil sie sehr effiziente Solaranlagen bauen können und weil es eine sehr saubere Energie ist.

Ganz einfach. Und weil Sie viel Platz haben in den Wüsten, können sie große Solaranlagen aufstellen. Sie haben auch

Solaranlagen aufstellen. Sie haben auch die Netze modernisiert, die laufen jetzt auch auf äh ähm künstlicher Intelligenz.

äh ähm die planen sich selber sozusagen und da macht es natürlich Sinn ähm auf Solarenergie zu setzen. Eben in

Regionen, wo die Sonne scheint, in den Wüsten, in anderen Regionen macht's mehr Sinn auf Wind zu setzen. Aber was sie eben nie machen, sie setzen nie eine

Technologie absolut. Welche Technologie

Technologie absolut. Welche Technologie man benutzt, ist nie eine Glaubensfrage.

Es wird nie Religion sozusagen, sondern es ist immer eine nüchterne Abwegung von Vor und Nachteilen. Und in Deutschland habe ich den Eindruck, dass die Antiatomkraftbewegung

und auch die Antikohlebewegung dann zum Teil eben religiöse oder ideologische bis religiöse Züge angenommen hat. Und dann wird's halt

angenommen hat. Und dann wird's halt schwierig, weil man dann anfängt, eine Lösung absolut zu setzen und die andere äh zu verteufeln.

Gerade da noch mal im Bezug auf das Stimmungsbild, das war nämlich für mich auch noch mal überraschende Zahlen, dass in den USA nur 10 % der Menschen mehr begeistert als skeptisch gegenüber KI sind. In Deutschland hat sowieso jeder

sind. In Deutschland hat sowieso jeder Dritte Angst vor den Folgen von KI. Äh

laut aktuellen Zahlen in China hingegingen laut einer Stanford Studie sind 83% der Menschen sehen mehr vor als Nachteile im Bezug auf KI Produkte. Und

jetzt würde man ja meinen, dass zumindest in den USA mit dem Silicon Valley etc. die Menschen da deutlich optimistischer sein müssten, was das angeht. Was ist aus deiner Sicht der

angeht. Was ist aus deiner Sicht der Grund für diese Kluft? Der Grund ist, dass das Silicon Valley nur ein kleiner Teil der USA ist und wir ist ein sehr sichtbarer, aber doch ein sehr kleiner

Teil und wir vergessen ähm die ganzen Menschen, die auf dem Land leben mit ihrem Truck, die eben eine ganz andere Vorstellung davon haben, wie man leben soll und wie man leben kann. Und was

hinzukommt, die amerikanische Gesellschaft hat wahrscheinlich ihren Zenit erreicht und es ist eben so eine Faustregel, dass stagnierende oder

absteigende Gesellschaften nicht zu Technologie offen sind, wie aufsteigende Gesellschaften. Einfach äh die

Gesellschaften. Einfach äh die absteigen, die Menschen in absteigenden Gesellschaften sind vor allem damit beschäftigt, das was sie erreicht haben, nicht zu verlieren. Und intuitiv haben

sie das Gefühl, dass Ihnen die neue Technologie eher etwas wegnimmt, als dass sie ihnen etwas bringt. Während in der aufsteigenden

bringt. Während in der aufsteigenden Gesellschaft, wo man in den freien Raum spielen kann, wo es viel Spielraum gibt, da ähm glaubt man eher, dass äh

Technologie einem hilft, schneller voranzukommen. sind einfach sozusagen

voranzukommen. sind einfach sozusagen psychologische Momente von Gesellschaften, die man auch sehr schwierig rauskriegt und ähm wo man

ähm auch große Schwierigkeiten hat zu sagen, na ja, wenn man wir nehmen jetzt das, was in China ist und transferieren es einfach in die äh in die europäischen

Gesellschaften. Also muss in Europa

Gesellschaften. Also muss in Europa anders argumentieren, ähm als man das in China tun müsste, wenn es darum geht, ähm die Begeisterung für Technologie ähm

zu wecken. Hinzukommt, dass äh

zu wecken. Hinzukommt, dass äh Technologie Offenheit schon ein Teil der Schulausbildung ist. Ist ein ganz

Schulausbildung ist. Ist ein ganz wichtiger Punkt. und ähm man eben in

wichtiger Punkt. und ähm man eben in deutschen Schulen eigentlich die Smartphones und die Tablets eher als ähm

als äh etwas betrachtet, was einem Sorgen macht, dass man mit solchen Geräten sehr viel besser lernen kann, auch dass die auch sozusagen das Lernen

optimieren. spielt in der deutschen

optimieren. spielt in der deutschen Debatte keine so große Rolle. Wobei ich

die Risiken von von Kindern und Smartphones will ich da gar nicht die will ich gar nicht damit niedrig reden, sondern immer die Balance. Wir müssen

immer überlegen, die die Dinger haben Vorteile und Nachteile. Und wenn immer einer kommt und sagt, das hat nur Vorteile oder es hat nur Nachteile, dann wird's gefährlich.

Wenn dir dieses Video hier gefällt und du schon was Neues gelernt hast, dann stell einmal sicher, ob du den Kanal wirklich abonniert hast. Ich höre immer wieder von Zuschauern, die die Videos hier ausgespielt bekommen, die davon profitieren, aber übersehen, dass sie

den Kanal nicht abonniert haben. Wenn du

den Kanal abonnierst und die Glocke aktivierst, dann profitierst du immer als erste oder erster von den neuesten Videos in den neuesten Entwicklung im KI Bereich und bist allen anderen zwei, drei Schritte voraus. Deswegen schau

einmal nach, tu dir selbst den Gefallen und jetzt viel Spaß mit dem weiteren Video.

Wir hatten ja gerade im Vorgespräch etwas darüber gesprochen, dass du auch immer mal wieder selbst im Silicon Valley in Deutschland unterwegs bist.

Also, du kennst beide Welten wie kein zweiter. Und was mich da überrascht hat,

zweiter. Und was mich da überrascht hat, weil meine Wahrnehmung war in Silicon Valley sehen wir viele Chinesen, also viele genießen eine gute Ausbildung in China, gehen dann am Ende aber doch nach

Silicon Valley beispielsweise. Du

sagtest aber, das Blatt wendet sich da gerade so ein bisschen, das immer mehr vielleicht auch wieder äh herausströmen aus Silicon Valleys. Ja, man darf ja man

darf ja nicht vergessen, ähm äh dass Chinesen sind halt Ausländer in in den USA. Wenn sie lange leben, werden sie

USA. Wenn sie lange leben, werden sie dann irgend irgendwann Amerikaner. Aber

ähm die politische Stimmung unter Donald Trump ist ja ähm doch nicht so freundlich, wie man sich das wünschen würde. Und äh früher mussten die äh

würde. Und äh früher mussten die äh chinesischen äh Startupternehmer, die Forscher und Entwickler mussten in Silicon Valley gehen, weil es nirgendswo

anders so gute Bedingungen gab. Und das

hat sich inzwischen geändert. Ähm äh ähm äh inzwischen ist das Geld da in China, fließt vielleicht sogar ein bisschen schneller und äh üppiger als das

inzwischen inzwischen in den USA ist.

Die die Ausbildungsqualität ist da, ähm die Fachkräfte sind da und so. Insofern

macht es eben immer weniger Sinn, in Silicon Valley zu gehen und äh Chatboots wie Deepse sind ja mit Teams entwickelt

worden von äh sehr jungen Leuten, von denen kaum noch einer in den USA war.

Mhm. Ähm und das ist eben auch eine Entwicklung äh, die man ähm die man bedenken muss. Ähm und zwar ist das

bedenken muss. Ähm und zwar ist das nicht nur etwas, was China stärkt, sondern auch etwas, was die USA schwächt, weil die USA, das Silicon

Valley natürlich schon davon gelebt hat, dass dann nicht nur Amerikaner gearbeitet haben, sondern im Grunde ähm die besten Tackis der Welt äh sich im

Silicon Venny versammelt haben.

Hinzuommen noch zwei, drei andere Nachteile. Ähm, die die

Nachteile. Ähm, die die Innovationsgeschwindigkeit ist natürlich größer in einer Region, wo man die Produktion und die Zulieferteile

um die Ecke hat. Das heißt, wenn ich ein eine Hardware entwickle, kann ich viel schneller zu einem Produktionsleiter in China fahren. Der ist nämlich eine

China fahren. Der ist nämlich eine Stunde entfernt im Süden Chinas, kann mit dem sprechen und der sagt mir viel schneller ähm wie ich dieses Produkt massenfähig bekomme. Das gleiche ist,

massenfähig bekomme. Das gleiche ist, wenn ich experimentiere und brauche Hardware. Ähm die Hardware wird in China

Hardware. Ähm die Hardware wird in China hergestellt. Wenn ich im Silicon Valley

hergestellt. Wenn ich im Silicon Valley sitze, sind es unter Umständen ist muss ich eine Woche warten. Das heißt, der Süden China ist gerade die die Greater Bay Area, also mit Schön Jun, Guang

Dung, Hong Kong als Finanzzentrum ähm ist insofern auch eine einmalige Region, weil man eben nur dort

Entwicklung Produktion Finanzierung Zulieferketten äh zusammen hat. Und das erhöht noch mal die Geschwindigkeit und ist natürlich

dann für gerade für Startups viel attraktiver, weil die viel schneller zu einem Exit kommen, als das im Silicon Valley der Fall ist, obwohl das Silicon Valley lange der Ort war, wo es am

schnellsten ging, aber eben nicht für immer. Hm, ja, das war für mich jetzt

immer. Hm, ja, das war für mich jetzt auch noch mal ein sehr brisanter Punkt, weil mit vielen im Silicon Valley, mit denen ich spreche, die sagen mir auch immer, dass das so eine der Hauptgründe ist, dass äh es ist eben diese Keimzelle der technologischen Entwicklung ist,

weil eben dort global ähm alle Fachexperten, Fachkräfte zusammen äh kommen und das sieht man oder hat man bis datu dort eben auch stark gesehen.

Und ich würde mit dir gerne noch mal, du hattest vorhin am Anfang gesagt, dass wir sehr viele Patente aus China sehen.

Ich habe da auch so ein bisschen anekdotische Evidenz, wenn ich mit Professoren spreche, die mir sagen, man sieht immer mehr chinesische Namen aufführenden Papers von, wenn wir an KI

Forschung denken beispielsweise, was vor paar Jahrzehnten noch nicht so der Fall war. Wir haben auch über Deutsche

war. Wir haben auch über Deutsche führende Forschung gesprochen und was muss man hier noch wissen über das chinesische Bildungssystem, sagt man, dann platziert da auch ganz gezielt

Leute jetzt in diesen Zukunftsbranchen und äh ja, woher woher kommt das und kannst du das bestätigen? also diesen

Eindruck äh dass das immer mehr wird.

Ja, die hatten natürlich ein riesen Problem mit dem Bildungssystem. Äh, man

muss sich vorstellen, nach 1980 gab es kaum was, gab es nur rudimentere Ausbildung und dann mussten sie dieses äh äh sehr bevölkerungsreiche Land mit

heute 1,4 Milliarden Menschen ähm eigentlich sehr schnell ausbilden. Und

was sie dann gemacht haben, ist, dass sie sich ähm auf zwei Sachen konzentriert haben. Sie haben sich

konzentriert haben. Sie haben sich darauf konzentriert, die Grundausbildung hinzukriegen. Also jeder kann lesen und

hinzukriegen. Also jeder kann lesen und schreiben und ein bisschen mehr. großer

Unterschied zu Indien, wo der Analphabetismus noch sehr groß ist und dann hat man sich gleichzeitig darauf konzentriert, die äh Elitenausbildung zu

fördern, also Elitenversitäten aufzubauen und auch dafür zu sorgen, dass schlaue Menschen, schlaue Kinder,

unabhängig von ihren finanziellen äh Rahmenbedingungen die Möglichkeit haben, in solchen Systemen aufzusteigen.

Und ich glaube, das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt. Da gibt's natürlich

wichtiger Punkt. Da gibt's natürlich immer noch Ausnahmen. Z.B. gibt's so

Tricks, dass man sich in der Nähe einer guten Schule eine Wohnung kaufen kann, wenn man ein bisschen Geld hat und dann hat das Kind das Recht auf diese Schule

zu gehen. Ähm, aber am Ende müssen alle

zu gehen. Ähm, aber am Ende müssen alle die gleiche Prüfung machen am gleichen Tag, wenn es um die Zulassung zur Universität geht. Und da kann man auch

Universität geht. Und da kann man auch nicht schummeln, da kann man auch nicht bestechen. Das ist auch der einzige Tag,

bestechen. Das ist auch der einzige Tag, an dem in China nicht gebaut wird, weil da muss es ruhig sein. Und so hat man es geschafft, ähm die Schlauen aus dieser Masse herauszufiltern

und im Grunde dann Eliteuniversitäten aufzubauen. Und wenn man heute in die

aufzubauen. Und wenn man heute in die internationalen Rankings schaut, da tauchen eben die Eliteuniversitäten der Chinesen schon auf und es entwickelt

sich immer mehr in die Richtung, dass die Ressourcen und die Bedingungen dieser Eliteuniversitäten reichen, um international auf Augenhöhe zu kommen

und man nicht mehr nach Oxford, Harvard oder äh woanders hin zum MIT gehen muss.

Ähm und auch das ist eine Entwicklung äh äh die wir genau im Blick halten müssen.

Aber und das ist der große Nachteil des chinesischen Bildungssystems beim Mittelbau. Ja, also bei der großen Masse

Mittelbau. Ja, also bei der großen Masse der 1,4 Milliarden Menschen, da äh da sind noch große Lücken. Äh ähm da ist die größte Schwäche des Bildungssystems

und da versagt vielleicht auch der eine oder andere äh der sich vielleicht ein bisschen später entwickelt oder bei dem bestimmte Begabung nicht so offensichtlich sind, der der geht da

noch unter. Das muss man auch ganz klar

noch unter. Das muss man auch ganz klar sagen und da ist gibt es noch sehr sehr viel Arbeit. Ähm, aber interessant ist

viel Arbeit. Ähm, aber interessant ist eben diese Fokussierung oder dass äh die chinesische Regierung verstanden hat, wie wichtig dieses Thema Ausbildung ist

ähm für die Innovationskraft eines Landes. Ähm und da habe ich in

Landes. Ähm und da habe ich in Deutschland und Europa manchmal ein den Eindruck, dass das so ein bisschen aus unserem äh Fokus geraten ist und dass

wir uns mehr darauf konzentrieren, jetzt neue Waffensysteme zu kaufen, als die Schulen weiterzuentwickeln. Man braucht

Schulen weiterzuentwickeln. Man braucht sicherlich beides, aber ich finde so ähm mir könnte da noch ein bisschen mehr

Schwerpunkt äh sein in Richtung Ausbildung und äh ähm auch Inhalt der Ausbildung, dass man eben auch in der Schule schon diese diese ähm

Technologieoffenheit vermittelt, dieses spielerische das Ausprobieren ähm statt ähm irgendwelche ähm stumpfen Sachen laden zu lassen.

Ja, absolut. Also, das äh kann ich nur so unterschreiben und wir haben jetzt heute ein super rundums Umschlag mal gemacht zum Bildungssystem, Chips, künstliche Intelligenz, Humanide Roboter. Von dort aus können wir viele

Roboter. Von dort aus können wir viele Themen äh vertiefen. Also schreibt sehr gerne jetzt mal in die Kommentare, welche Themen euch hier speziell interessieren. Ähm, ich bin mir sicher,

interessieren. Ähm, ich bin mir sicher, dass wir da noch mal ein Spezialvideo mit dem Frank ansetzen können in der Zukunft. Ähm, mich interessiert jetzt

Zukunft. Ähm, mich interessiert jetzt noch mal eine letzte Sache. Äh, gerade

im Bezug auf den Erfolg Chinas. Ein

wesentliches Erfolgskriterium ist es nun mal klare Ziele zu haben und China hat seit jeher die sogenannten fünf Jahrespläne und der nächste wird jetzt im März 2026 offiziell verabschiedet.

Welche Themen werden hier aus deiner Sicht im Fokus stehen, wovon werden wir in Zukunft jetzt noch mehr sehen? Was

ist zu erwarten von China? Also das

erste Thema, darüber haben wir die ganze Zeit gesprochen, das ist die Stärkung der Innovationskraft.

Ähm, also da werden wir noch sehr, sehr viel mehr sehen, dass wird sehr viel mehr in die Breite gehen und da hat der Staat auch ganz klar deutlich gemacht, dass er da ein Schwerpunkt drauf liegt,

das Fördern und entwickeln wird. Aber

das ist nur an nur ein Thema. Ein

anderes Thema ist sicherlich die Bildung, da haben wir auch schon drüber gesprochen, aber auch die Internationalisierung der chinesischen Wirtschaft, also den Handel noch mal

auszubauen. Ähm nicht so abhängig äh zu

auszubauen. Ähm nicht so abhängig äh zu sein von ähm ähm vom Handel mit den USA, vielleicht auch vom Handel mit Europa,

sondern den Handel in den globalen Süden zu verlegen, ähm dann die Infrastruktur weiter auszubauen. Ähm man ist z.B.

weiter auszubauen. Ähm man ist z.B.

gerade dabei Züge zu entwickeln, die so schnell fahren wie Flugzeuge fliegen, also mit 900 Stundenkilom. Und da hat man unsere alte Transrapidtechnologie äh benutzt, also die

Magnetschwebetechnologie und hat überlegt, äh das ist schon mal gut, ein Vorwärtsbewegen ohne Reibung.

Jetzt haben wir noch den Luftwiderstand.

Wie kriegen wir den Luftwiderstand weg?

Wir bauen einfach eine Röhre und in dieser Röhre äh saugen wir die Luft ab, so dass ein Vakuum entsteht. Und so

versucht man jetzt Züge zu entwickeln, die so schnell sind wie Flugzeuge, die aber dann das Problem nicht haben, dass sie äh bei schlechtem Wetter nicht fliegen können, dass sie lange Zeit

brauchen von der von der Landebahn zum Flughafen und man hat dieses ganze ähm Theater nicht. Ähm und ähm das probiert

Theater nicht. Ähm und ähm das probiert man jetzt einfach aus und das ist eben auch ein Teil eines äh eines solchen Planes. Ich habe mit den

Planes. Ich habe mit den Forschungsteamen da gesprochen und habe die gefragt, ob sie denn sicher sind, dass das funktionieren wird. Und das war vielleicht eine sehr deutsche Frage und

ich habe eine sehr chinesische Antwort bekommen, nämlich die Antwort, das wissen wir nicht, deswegen probieren wir es aus. Und das ist im Grunde auch der

es aus. Und das ist im Grunde auch der Motto für oder das Motto für einen solchen fünfjahresplan, also dass man sozusagen ähm das Land in

Bereiche vorschiebt, in die es noch nicht gewesen ist, in denen man sich noch nicht auskennt, um da eben neue Erkenntnisse zu entwickeln.

Und ähm deswegen kann ich jedem nur raten, diese fünf Jahrespläne genau zu lesen und nicht zu glauben, das ist chinesische Propaganda. In der Regel

chinesische Propaganda. In der Regel halten die diese Pläne ein und sie sind verbindliche Ziele. Es sei denn, es

verbindliche Ziele. Es sei denn, es ändert sich was und dann sind sie auch ganz schnell in der Lage, ihren Kurs anzupassen und ähm den Fünfjahresplan entsprechend zu verändern, weil sich

einfach die Umstände und die Herausforderung geändert haben.

Ja, da will ich noch mal hinzufügen. Das

fand ich interessant, das hast du mir letzt mal erzählt, als wir gesprochen haben, dass die dass China ja gar nicht so abhängig ist vom Export, wie man eigentlich denken mag. Also du sagtest

nur weniger als 10 % Export in die USA und ja, also wirklich. Ja.

Ja, also das ist äh äh man man wir sch wir starren immer auf den Donald Trump und die Chinesen sagen: "Ja, wir müssen äh einfach weniger in die USA liefern, dann erledigt sich das Problem von

selbst." Und dann kommt vielleicht China

selbst." Und dann kommt vielleicht China in eine Situation, dass sie den Spieß umgedrehen können und sagen können, liebe Amerikaner, dieses äh Weihnachten gibt's leider keine Fernseher, aber wir

haben nicht genug. Äh äh wir haben so eine große Nachfrage bei unseren Kunden im globalen Süden. Ähm ihr müsst euch jetzt bis März gedulden, bis wir wieder Produkte haben. Und dann möchte ich mal

Produkte haben. Und dann möchte ich mal die politische Debatte sehen und das lange Gesicht von Donald Trump, wenn seine Wähler Weihnachten keine Fernseher WMord in den Regalen haben. Das ist eben

dieses um die Ecke denken, dieses langfristige Denken. Und ich finde, da

langfristige Denken. Und ich finde, da sollten wir Europäer uns wirklich eine Scheibe abschneiden und das gleiche machen, wie die Chinesen eben auch früher gemacht haben, dass sie das Beste

von uns kopiert haben und das, was nicht so gut war, haben sie weggelassen. Das

müssen wir jetzt auch machen, sonst verlieren wir einfach den Anschluss.

Ja, absolut. Das kann ich nur so unterstreichen und äh genau deswegen sind solche Gespräche auf dem Kanal auch so wertvoll. Also Frank, ich danke dir

so wertvoll. Also Frank, ich danke dir in jeden Fall für die super spannenden Einblicke über China, aus China und ähm ich freue mich sehr, wenn wir in Zukunft noch mal äh sprechen. Ich bin mir sicher, da können wir einiges vertiefen.

Also, vielen Dank dir noch mal für deine deine Zeit und äh bis zum nächsten Mal.

Sehr gerne. Und im Autobereich gibt's eben dieses Buch, das habe ich übrigens auch selber eingesprochen. Für alle, die nicht gerne lesen. Ähm kann man dann auch ein bisschen auf Mickey Maus Geschwindigkeit stellen, dann ist man

schneller durch und hat trotzdem die Informationen äh eingebucht sozusagen.

Also ähm das ist eben exemplarisch für viele andere Industrien. Ähm und da kann man sehen, was auf uns zukommt und was auf Deutschland zukommt, wenn man die Wettbewerber nicht realistisch einschätzt.

Ja, das wäre genauso ein Thema. Also

schreibt's in die Kommentare. Wir werden

das Buch in jeden Fall verlinken unter dem Video. Frank, äh ich danke dir und

dem Video. Frank, äh ich danke dir und bis dahin vielen Dank. Bis bald.

vielen Dank. Bis bald.

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